Film „Zwischenzeit“ Gorleben 1981-1985

Der Film läuft am 18.1.22 um 20.15 Uhr in der Lagerhalle und wird von der Regisseurin Roswitha Ziegler von der Wendländischen Filmkooperative vorgestellt. Durch die Diskussion um den Atomausstieg erhält der Film wieder eine besondere Aktualität.  

In ZWISCHENZEIT greifen Fiktionales und Dokumentarisches gewitzt ineinander. Ein fiktiver Akzeptanzforscher soll in Lüchow-Danneberg im Wendland die Ereignisse rund um die Anti-Atom-Aktionen analysieren und eine Befriedungsstrategie entwickeln. Während er reale Begebenheiten, Interviews und Begegnungen auswertet und kommentiert, greift er zugleich in die Ereignisse ein – als Teil einer Menschenkette, als Interviewer des Bewachungs- und Sicherheitspersonals der Wiederaufbereitungsanlage oder als Besucher einer offiziellen Anhörung. Durch die ironische Distanz gelingt eine scharfsinnige Bilanz der Aktionen um die atomare Wiederaufbereitungsanlage und das Endlager in Gorleben.

Der Film ist auch heute noch aktuell und sehenswert und wurde 1986 zurecht mit dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet.

Weitere Infos anbei und unter
https://www.lagerhalle-osnabrueck.de/content/veranstaltungen/zwischenzeit/

Auf geht’s! Einladung zum Auftakttreffen am 16.01. – Luhrmannhof e.V.

Liebe Interessierte und Freund:innen des Luhrmannhofes,


im vergangenen Jahr ist viel auf dem Hof passiert: von der Nachricht des Verkaufes durch das Studierendenwerk bis hin zur Zusage des Aufsichtsrates der Universität und Hochschule, dass wir nun ein Jahr lang Zeit haben, um an einem Konzept für die Zukunft des Luhrmannhofes zu arbeiten.

Und genau dafür brauchen wir nun viele Ideen und Tatkraft! Deswegen möchten wir dich/Sie herzlich einladen am Sonntag, den 16.01.22 um 16 Uhr bei unserem digitalen Treffen dabei zu sein. Wir möchten dir/Ihnen gerne vorstellen, was wir bisher bereits erarbeitet haben und dann einen Ausblick geben, was in der Zukunft noch alles anstehen könnte. Dazu soll es auch einen ganz konkreten Austausch in verschiedenen Interessens- und Arbeitsgruppen geben. Im Anschluss an das Treffen sollen diese Gruppen dann auch möglichst weiterhin aktiv sein, um das Projekt voranzutreiben. Also: wir brauchen dich/ Sie, damit hier etwas Tolles entstehen kann!
Der Link zum Treffen ist folgender: https://webconf.uni-osnabrueck.de/b/ali-zhv-lbc-ikl

Mehr Infos gibt es auch auf unserer Webseite: http://luhrmannhof.org/

Wir sehen uns!
Liebe Grüße,der Luhrmannhof- Verein (in Gründung)

PS: Gerne hätten wir das Treffen auf dem Hof mit viel Geselligkeit und Diskussionen gestaltet aber das holen wir dann nach sobald es geht. In diesem Sinne: bleibt gesund! 🙂

Impfen statt schimpfen, Demo am 15.1.

Und es geht weiter am 15. Januar 2022. 13:30 Uhr.

Querdenker Gegendemonstration am Willy-Brandt-Platz – schon 13:15 Uhr

Aufruf der Osnabrücker Fridays For Future

Am Samstag, den 18.12. wollen die Querdenker*innen wieder durch Osnabrück ziehen. Aus diesem Anlass gibt es um 13:15 eine Gegendemonstration am Willy-Brandt-Platz, an dem auch die Schwurbelleute vorbeispazieren werden. Politische Maßnahmen darf man kritisieren aber bitte auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

FFF Osnabrück

Anmerkung von Osnabrück-Alternativ: … und nicht gemeinsam mit der profaschistischen AfD. Link „warum ist die AfD profaschistisch?“

Dachverband der Umweltverbände begrüßt Osnabrücker Solaroffensive Umweltforum: „Photovoltaik gehört zuerst auf Dächer“

Pressemitteilung des Umwelforum vom 13.12.2022

PM-Solar-Offensive-OS-2021_korr

Ring frei! – Endlich sicher Radfahren II

13.12.2021. Auch heute haben wir an mehreren Stellen für ein paar Minuten den fließenden Verkehr am Wallring zum Erliegen gebracht, um auf die miserable Sicherheitssituation für Radfahrerinnen aufmerksam zu machen. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass der Stadtrat in der vergangenen Woche entschieden hat, im Stadtentwicklungsausschuss neue Lösungen für die Umgestaltung des Rings zu erkunden. Es scheint also auch hier angekommen, dass das im Sommer 2021 ins Leben gerufene „Pilotprojekt“ zum Umbau des Rings nicht hinreichend ist. Es ist doch bezeichnend, wenn die Realisierung der nach der VwV-StVO empfohlene Breite für benutzungspflichtige Radwege als „innovatives Projekt“ verkauft wird. Es ist uns wichtig festzuhalten, dass LKW- und PKW-Fahrerinnen häufig kein Vorwurf gemacht werden kann, wenn sie Radfaherinnen schädigen, weil die verkehrstechnische Infrastruktur ungünstig gestaltet ist. Neben dem Sicherheitsgedanken muss allen Beteiligten zudem klar sein, dass auch aus Gründen des Klimaschutzes eine Verkehrswende in der Stadt notwendig sein wird. Dies kann nur gelingen, wenn Fußgängerinnen und Radfahrer*innen sicher und angenehm durch die Stadt gelangen. Nur so wird es für Menschen selbstverständlich, kurze Strecken ohne Auto zurückzulegen.

Daher haben wir eine klare Forderung:

Der gesamte Ring muss tatsächlich innovativ umgestaltet werden. Die zwei äußeren Spuren sollen (als Einbahnstraße) für PKW zur Verfügung stehen. Die zwei inneren Spuren werden für Rad und Bus genutzt. Nur durch diese klare Trennung der Verkehrsteilnehmer*innen kann sichere Mobilität für alle gewährleistet werden. Zudem muss es möglich sein, zu zweit nebeneinander Rad zu fahren, während andere Räder noch problemlos überholen können. Die Möglichkeit des gemeinsamen Radfahrens steigert dessen Qualität massiv und sorgt dafür, dass z.B. auch Eltern und ihre Kinder sicherer unterwegs sind.

Wie kann es sein, dass wir unsere Kinder und Großeltern nicht guten Gewissens durch Osnabrück Radfahren lassen können? Warum müssen wir Angst haben, ob unsere Lieben heile nach Hause kommen? Dass vor allem erwachsene Menschen zu den Opfern am Ring gehören, zeigt doch eines deutlich auf: Kinder und ältere Menschen trauen sich erst gar nicht, dort zu fahren. Ein guter Indikator für eine angemessene Radinfrastruktur wäre doch, wenn wir bedenkenlos die „schwächsten“ Mitglieder unserer Gesellschaft mit dem Rad durch die Stadt fahren lassen können. Die Neugestaltung des Rings wäre also auch ein Freiheitsgewinn für Viele!

Daher: Ring frei! 2 & 2

per E-Mail von ring-frei@riseup.net

Grünes Licht für Aufnahme. Mahnwache zur Situation an der belarussisch-polnischen Grenze am 16.12.2021

Liebe Freunde und Freundinnen der Seebrücke und von Exil e.V..

Seit Wochen ist die Situation im belarussisch-polnischen Grenzgebiet katastrophal. Menschen, die über Belarus versuchen, in die EU zu fliehen, werden systematisch aus Polen zurück in eine militärisch abgeriegelte Pufferzone gedrängt und dort festgehalten. Sie sind schutzlos Kälte, Nässe und Hunger ausgeliefert. Mindestens zehn Menschen sind bereits gestorben.

Mitten in Europa werden Grenzzäune gegen schutzsuchende Menschen errichtet – das passiert vor unseren Augen und wir dürfen nicht wegschauen. Wir stellen uns dieser rechten Stimmungsmache und der Gewaltrhetorik entschlossen entgegen! Unsere Solidarität und unser Handeln sind jetzt gefragt.

WIR SAGEN: Stellt die Ampel auf Grün für Aufnahme!
Um ein klares Zeichen zu setzen, möchten wir – das sind die Seebrücke Osnabrück und Exil e.V. – uns am 16.12.2021 um 17 Uhr auf dem Rathausplatz treffen. Organisiert euch eine Taschenlampe, ein Fahrradlicht, eine Stirnlampe o.ä. und seid möglichst zahlreich dabei. Wir haben grünes Transparent-Papier vorbereitet, was unsere Lichter in grün erstrahlen lässt. Bitte denkt außerdem an eine FFP2-Maske und haltet vor Ort min. 1,5m Abstand. 
#GrünesLichtFürAufnahme! – Das heißt in Polen: In diesem Haus findest du Menschen, die den Flüchtenden helfen wollen und denen man vertrauen kann. Auch in Polen gibt es Widerstand gegen die Abschottungspolitik und den entwürdigenden Umgang mit Geflüchteten. Diesen Pol*innen gilt – wie den Geflüchteten – unsere Solidarität.

Wir freuen uns auf viele Gesichter und viele Lichter.

Seebrücke Osnabrück & Exil e.V.

Amandla Festival – Streaming auf Youtube am 11.12.2021

von J. Dietrich:

STREAMING  A M A N D L A

Am 11.12.2021 über : youtu.be/IOFXvKenVp4 .

Das schöne kleine Amandla-Festival im September 2021 mit der Botschaft : „Respekt , Toleranz und Frieden“

durften ja  -Corona bedingt-  nur relativ wenige Menschen miterleben . Die interessanten Bands und Solisten aus <vieler Menschen Länder> spielten vor einem kleinen Publikum in Clubatmosphähre im  SunstAnZ , Osnabrück : http://www.substanz-os.de ! Ein tolles Ambiente und eine klasse Zusammenarbeit mit den Aktivisten dort !

Aufgrund der besonderen Nachfrage trat natürlich auch Wendo Joys „HARAMBEE“ https://youtu.be/RYVQm6SVMwUmit Musikern von 3 Kontinenten wieder auf . Ausserdem die legendären <Cliff Barnes & the fear of winning> https://youtu.be/fInYQ00wwp0 , Farah Wardehs https://www.facebook.com/farah.wardeh.39 „Visa Band“ mit hauptsächlich syrischen Musikern und als Solo-Musiker der charismatische Sänger und Saz-Spieler aus der Türkei : „Ozan Tunç“ https://youtu.be/6bgEP2wtY8M.

Als literarisches Highlight gab es Lesungen von einigen Texten des in Syrien bekannten und ausgezeichneten Dichters „Hasan Alhasan“ https://www.facebook.com/hasan.ebrahim.alhasan und im Anschluss jeweils die überzeugende Übersetzung vom EXIL e.V. Urgestein  Klaus Stakemeier .

Die Stadt Osnabrück (über Katharina Opladen, FiedensKulturBüro) hatte dankenswerter Weise , wie in den letzten Jahren , einen guten Teil der Finanzierung , diesmal durch die Initiative „Kulturmarathon ‚Gemeinsam für Osnabrück'“ übernommen .

Angela von Brill schoss , wie so oft bei alternativen kulturellen Events fantastische Fotos !

SÜDAFRIKA . Fast zeitgleich wurden von einer mit uns kooperierenden südafrikanischen Initiative Aufnahmen von zwei Bands in Port Elizabeth  gemacht : „Nomabotwe“ https://youtu.be/1XwcZLUQFH0

und „Poetic Soul“ : https://youtu.be/4PF1Sz8vyX8

Die Epidemie hat ja vielen Musikern das Reisen fast unmöglich gemacht . So kann durch dieses Projekt aktuell der musikalische Austausch und die Kooperation zwischen Künstlern verschiedener Länder/Kulturen realiter kaum stattfinden. Deshalb haben wir beschlossen , die Veranstaltung auf unsere Musikerkollegen in Gqeberha [Port Elizabeth] auszuweiten.

Wir hoffen , dass sie durch diese Kooperation vielleicht auch Fans in Deutschland finden.

GEMEINSAM . Ausgesuchte Mitschnitte (Videos) aus Südafrika werden aktuell mit den besten von der kreativen <Two West GmbH , Bielefeld > Crew in Osnabrück gefilmten Aufnahmen zusammengeschnitten und nun am 11.12.2021 bei youtube für international alle Interessierte sichtbar gestreamt .  https://youtu.be/IOFXvKenVp4

Unsere Idee ist , dass <Amandla> dann vielleicht sogar abwechselnd in Niedersachsen und am Ostkap stattfinden kann . So könnte ein intensiver kultureller Austausch zwischen den eingewanderten Künstlern , den deutschen Künstlern und Künstlern vom Ostkap entstehen .

Organisiert wurde das mittlerweile 3.kleine Amandla-Festival wieder in erster Linie von 3 Gründungs-Mitgliedern (Wendo Joy , Bantu Mtshiselwa & Jürgen Dietrich) des gemeinnützigen interkulturellen  ABANTU-development-Vereins, Südafrika/Osnabrück , dem in diesem Jahr der Pro Afrika Preis  von der Prof. Hornhues Stiftung verliehen wurde .

J. Dietrich aka HansFelix

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Pressemitteilung der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) zur Ernennung eines Bundeswehrgenerals zum Leiter des neuen Krisenstabs.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe FriedensfreundInnen.

in der Anlage erhalten Sie eine Pressemitteilung der Osnabrücker Friedensinitiative OFRI zur Ernennung eines Bundeswehrgenerals zum Leiter des neuen Bund-Länder-Krisenstabs im Bundeskanzleramt.

Pressemitteilung-7-12-21

Ring frei! – Endlich sicher Radfahren. Blockadeaktion auf dem Wall.

6.12.2021 – Für ein paar Minuten haben Radfahrer*Innen heute den Verkehr auf dem Wall blockiert und diese Stellungnahme geschickt. Vielen Dank:

Wir haben heute für ein paar Minuten den fließenden Verkehr am Wallring zum Erliegen gebracht. Damit möchten wir zum Ausdruck bringen, dass es nicht einfach weitergehen kann, wie bisher. Zahlreiche Fahrradfahrer*innen sind am Ring zu Schaden oder gar zu Tote gekommen.
Die Reaktionen darauf waren eine kurze mediale Berichterstattung, Bestürzung in der Bevölkerung und Bedauern bei den politischen Entscheidungsträger*innen. Geändert hat sich jedoch Nichts. Es gab ein wenig politischen Aktionismus und einzelne Alibi-Maßnahmen. Aber die zentrale Gefahrenursachen wurden überhaupt nicht angegangen. Auch nach dem jüngsten Unfall soll jetzt schnell eine symbolische Änderung der Verkehrsführung vorgenommen werden, während diverse andere Gefahrenstellen als tickende Zeitbomben unberührt bleiben.
Wir wollen nicht den schrecklichen Tod von Menschen für politische Forderungen instrumentalisieren. Unser aufrichtiges Beileid gilt den Familien und Angehörigen der Opfer, zu denen wir teilweise selbst zählen. Wir wollen mit unserem Protest und unseren Forderungen darauf aufmerksam machen, dass ein „Weiter so“ den Tod von weiteren Menschen billigend in Kauf nimmt.
Es ist uns wichtig festzuhalten, dass LKW- und PKW-Fahrer*innen häufig kein Vorwurf gemacht werden kann, wenn sie Radfaher*innen schädigen, weil die verkehrstechnische Infrastruktur ungünstig gestaltet ist. Das im Sommer 2021 ins Leben gerufene „Pilotprojekt“ zum Umbau des Rings ist leider kein zukunftsweisendes Vorhaben. Es ist doch bezeichnend, wenn die Realisierung der nach der VwV-StVO empfohlene Breite für benutzungspflichtige Radwege als „innovatives Projekt“ verkauft wird.

Daher haben wir eine klare Forderung: Der gesamte Ring muss tatsächlich innovativ umgestaltet werden.

Die zwei äußeren Spuren sollen (als Einbahnstraße) für PKWs zur Verfügung stehen. Die zwei inneren Spuren werden für Rad und Bus genutzt. Nur durch diese klare Trennung der Verkehrsteilnehmer*innen, kann sichere Mobilität für alle gewährleistet werden. Zudem muss es möglich sein, zu zweit nebeneinander Rad zu fahren, während andere Räder noch problemlos überholen können. Die Möglichkeit des gemeinsamen Radfahrens steigert dessen Qualität massiv und sorgt dafür, dass z.B. auch Eltern und ihre Kinder sicherer unterwegs sind.

Wie kann es sein, dass wir unsere Kinder und Großeltern nicht guten Gewissens durch Osnabrück Radfahren lassen können? Warum müssen wir Angst haben, ob unsere Lieben heile nach Hause kommen? Dass vor allem erwachsene Menschen zu den Opfern am Ring gehören, zeigt doch eines deutlich auf: Kinder und ältere Menschen trauen sich erst gar nicht, dort zu fahren. Ein guter Indikator für eine angemessene Radinfrastruktur wäre doch, wenn wir bedenkenlos die „schwächsten“ Mitglieder unserer Gesellschaft mit dem Rad durch die Stadt fahren lassen können. Die Neugestaltung des Rings wäre also auch ein Freiheitsgewinn für Viele!

Daher: Ring frei!

Pressemitteilung der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) zum Manöver am Dörenberg

06.12.2021

Am Mittwoch, den 1.12.21 demonstrierten die Osnabrücker Friedensinitiative OFRI und die Deutsche
Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen DFG-VK Osnabrück gegen ein Manöver
des Panzeraufklärungsbatallions 7 am Dörenberg zwischen Oesede und Bad Iburg und veröffentlicht die folgende Pressemitteilung.

Presseerklaerung

Mahnwache im stillen Gedenken an den am Montag tödlich verunglückten Radfahrer

30.11.2021

Gestern ist leider erneut auf dem Ring ein Radfahrer vom LKW erfasst worden.
Heute um 18:30 Uhr treffen sich Menschen zur Mahnwache im stillen Gedenken am Unfallort vor dem Juridicum. 🕯
Kommt gerne dazu. 🕊

Handbuch Klimaschutz, „Wie Deutschland das 1,5° Ziel einhalten kann“- Vortrag mit lokalpolitischer Talkrunde am 30.11.2021, 19-22 Uhr – nun digital

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Klima-, Friedens-, und Gemeinwohl-Engagierte,

OS klimaneutral lädt ein zu einem klimapolitischen Dialog im Zusammenhang mit unserem Einwohner*innenantrag „Osnabrück soll klimaneutral bis 2030 werden“.

Coronabedingt haben wir die Veranstaltung kurzfristig auf Zoom verlegt. Zugangsdaten und Anleitung für Einsteigende sind ausführlich am Ende dieses Beitrags zu finden.

Das Handbuch Klimaschutz- wie kann Deutschland das 1,5° Ziel erreichen?

  • fasst allgemeinverständlich die Ergebnisse der aktuellen Klimaforschung (über 300 Studien) wissenschaftlich fundiert zusammen,
  • liefert konkrete Maßnahmen und Strategien für alle Sektoren und sektorenübergreifend, wie das 1,5° Ziel noch erreicht werden kann,
  • behandelt neben den strukturellen+technischen Möglichkeiten auch die Themen Soziale Gerechtigkeit, Demokratieentwicklung, gesellschaftliche Transformation.

Wir freuen uns, dass für die Talkrunde mit dem leitenden Autor Karl-Martin Hentschel die Fraktionsvertreter Herr Dr. E.h. Brickwedde (CDU), Herr Dr.Kopatz (Grüne/Volt), Herr Janott (UWG), Herr Panzer oder Herr Reinisch-Klaß (SPD) zugesagt haben. Im Dialog mit den Teilnehmenden geht es um die Frage:

Wie kann Osnabrück klimaneutral, gemeinwohlorientiert und basisdemokratisch werden?

Die Veranstaltung wird von ATTAC OS und Fridays for futures OS unterstützt. 

weitere Infos: www.handbuch-klimaschutz.de;os-klimaneutral.de

Für eine Weiterleitung in Ihrem/eurem Verteilerkreis bedanken wir uns im Voraus. 

Mit vorfreudigem Gruß vom Veranstaltungsteam

Sabina Koerner, Iris Kunert, Dorothea Lesemann 

Zugangsdaten: https://us02web.zoom.us/j/81762925150
Meeting-ID (Sitzungs-ID): 817 6292 5150 oder per Telefon: 0695 050 2596oder QR-Code

Anforderung der Zugangsdaten auch per E-Mail möglich: info@os-klimaneutral.de Weitere Optionen:Schnelleinwahl mobil
+496950502596,,81762925150# Deutschland
+496971049922,,81762925150# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort
       +49 695 050 2596 Deutschland
       +49 69 7104 9922 Deutschland
       +49 30 5679 5800 Deutschland
       +49 69 3807 9883 Deutschland
Meeting-ID: 817 6292 5150
Ortseinwahl suchen: https://us02web.zoom.us/u/kbcgxfREhc

Anleitung für Einsteiger - So nehmen Sie an einer Zoom Videokonferenz teil:
https://www.youtube.com/watch?v=G83cZf46A4k

Osnabrücker Friedensinitiative unterstützt Rüstungsexportverbot gegenüber der Jemen-Militärkoalition

22.11.2021 Die Osnabrücker Friedensinitiative OFRI unterstützt als eine von 40 Organisationen aus der Entwicklungs-, Friedens- und Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfsorganisationen ein umfassendes Rüstungsexportverbot (Download-Link) gegenüber der Jemen-Militärkoalition.

Offener-Brief_Ruestungsexportverbot-Jemen-Militaerkoalition_2021_11_16

Kundgebung Solidarität mit den Geflüchteten

Kundgebung am 20.11.2021, Nikolaiort, 14 Uhr

Aufruf von LiKos

Am Samstag um 14 Uhr am Nikolaiort wollen wir eine Kundgebung in Solidarität mit den Geflüchteten an der Grenze zu Belarus abhalten. Wir wollen, dass diese Menschen die Grenzen zur Europäischen Union passieren können. Wir wollen, dass diese Menschen sich frei bewegen können. Und
wir wollen, dass sie ein selbstbestimmtes Leben führen können, wo immer sie auch möchten.
Aktuell harren diese Menschen im Winter bei Tag und Nacht an der Grenze aus und werden von polnischen, aber auch europäischen Sicherheitskräften vom Grenzübertritt abgehalten. Während polnische Nationalist*innen die
Selbstverteidigung des Landes an der Grenzen hinaufbeschwören, setzt die EU weiterhin auf eine mörderische Grenzpolitik der Abschottung. Es ist dabei egal, ob Menschen, wie ein 14 jähriger kurdischer Junge,ihr Leben an diesen Grenzen verlieren, solange die Festung Europa aufrecht erhalten werden kann. Die europäischen Staaten und gerade Deutschland haben verschiedene Abkommen mit der türkischen Regierung, lybischen Warlords oder Diktatoren in Nordafrika geschlossen, um Migrant*innen und Geflüchtete auf dem Weg nach Europa zu stoppen und diese einzusperren.
Wir wollen uns deshalb gegen die europäische Abschottungspolitik stellen und klar machen, dass Geflüchtete in Europa, Deutschland und Osnabrück willkommen sind. Wir fordern, dass die Grenzen unverzüglich geöffnet
werden und die Menschen unterstützt werden. Wir fordern, dass die Menschen selbst entscheiden können, wo sie leben und wie sie sich bewegen können, unabhängig von Grenzen, Staaten und anderen Beschränkungen.

Bleiberecht für alle!

Stand in Solidarity!
Rally in Solidarity with the refugees at the polnish-belarusian border. This saturday at 2 p.m. we will meet at … and hold a rally in solidarity with the refugees waiting at the border to Belarus. We want that these people can cross the border to the European Union. We want that these people have freedom of movement. And we want that these
humans can live a self-determined life wherever they want. Right now, these people persist in winter day and night at the border and are prevented by polnish and european security guards from crossing
the border.
While polnish nationalists are talking about self defending the polnish borders, the EU continues to rely on a murderous border policy of isolation. They don’t care if a 14 year-old kurdish boy looses his life at these borders, as long as they can uphold the fortress Europe. The european states, especially Germany, have closed deals with the turkish government, lybian warlords or dictators in North Africa, to prevent migrants and refugees from coming to Europe and to incarcerate them. We want to take a stand against the european policy of isolation and make clear that the borders have to be opened immediately and that refugees are welcomed in Europe, Germany and in Osnabrück. We demand that humans can decide themselves where they live, how they can move, irrespective of borders, nations and other restrictions.

Right to stay for everyone!

Soyez solidaires!
Rassemblement de solidarité avec les réfugié-e-s à la frontière polono-biélorusse Ce samedi à 14h, nous nous rencontrerons à … et organiserons un rassemblement en solidarité avec les réfugié-e-s qui persévèrent à la
frontière avec la Biélorussie. Nous voulons que ces personnes puissent traverser la frontière vers l’Union européenne. Nous voulons que ces personnes aient la liberté de mouvement. Et nous voulons que ces humains
puissent vivre une vie autodéterminée où ils le souhaitent. En ce moment, ces personnes persistent en hiver, jour et nuit, à la frontière et sont empêchées par des gardes de sécurité polonais et européens de traverser la frontière.
Alors que les nationalistes polonais parlent d’autodéfense des frontières polonaises, l’UE continue de s’appuyer sur une politique frontalière meurtrière d’isolement. Peu leur importe qu’un garçon kurde de 14 ans perde la vie à ces frontières, tant qu’ils peuvent défendre la forteresse Europe. Les États européens, en particulier l’Allemagne, ont
conclu des accords avec le gouvernement turc, les chefs de guerre libyens ou les dictateurs d’Afrique du Nord, pour empêcher les migrant-e-s et les réfugié-e-s de venir en Europe et pour les incarcérer.
Nous voulons prendre position contre la politique européenne d’isolement et nous démandons que les frontières doivent être ouvertesimmédiatement. Nous précisons que les réfugié-e-s sont les bienvenu-e-s en Europe, en Allemagne et à Osnabrück. Nous exigeons que les gens puissent décider eux-mêmes où ils vivent, comment ils peuvent se déplacer, indépendamment des frontières, des nations et d’autres restrictions.

Droit de rester pour tout le monde !

LiKos – Libertäre Kommunist*Innen Osnabrück

„Was steht eigentlich drin im Bundesverfassungsgericht-Beschluss zum Klimaschutz vom 23.3.2021?“

Nächstes attac-Treffen

„Was steht eigentlich drin im Bundesverfassungsgericht-Beschluss zum Klimaschutz vom 23.3.2021?

Dieser Frage wurde nachgegangen und die Antwort wird auf dem nächsten Attac-Plenum vorgestellt, sodass wir eine gute und produktive Diskussion führen können – zu der wir herzlich einladen.

Donnerstag, 18. November 2021 ab 19 Uhr, im Raum 204 der Lagerhalle Osnabrück.

Genau geht es um folgende Punkte:

  1. Vorstellung des Beschlusses: graphische Darstellung der Gliederung
  2. Konzentrierte Präsentation des Beschlusse:
    • Wer sind die Beschwerdeführenden?
    • Was ist (nicht) zugelassen worden? Und warum (nicht)?
    • Wie wurden die zugelassenen Beschwerden vom BVerfG begründet? (Hier liegt der inhaltliche Fokus!)
  3. Was sind die wichtigsten Punkte bzw. was stellt das BVerG als besonders wichtig heraus?
  4. Wie wird der Beschluss (politisch) eingeordnet? – anhand einer ausgewählten journalistische Stimme (Podcast: Lage der Nation)
  5. Welche Fragen bleiben offen? – Bzw.: Diskussionsrunde

Dann ist bestimmt noch Zeit, die bis dahin geendete UN-Klimakonferenz in Glasgow 2021 mit in den Blick zu nehmen und dortig zentrale Ergebnisse mit einzubeziehen.

Wir freuen uns auf euer Kommen und auf eine spannende gemeinsame Auseinandersetzung!

Das Treffen ist offen, allerdings wäre eine Anmeldung angenehm. Es gelt zur Zeit in der Lagerhalle die 3G-Regel.

+++

Grundsätzlich treffen wir uns an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat um 19:00 Uhr in der Lagerhalle (normalerweise Raum 201, dieses Mal im etwas größeren Raum 204). Wer Interesse hat kann gerne dazu kommen und / oder sich vorher bei Klaus Schwietz, klaus.schwietz@gmx.de oder Stefan Wilker, stefan.wilker@gmx.de anmelden und/oder informieren. 

Online-Treffen Klimanetzwerk

Hallo zusammen,

auf Grund der steigenden Coronazahlen und allen damit verbundenen Unsicherheiten, haben wir uns entschlossen, die Veranstaltung am Donnerstag, 25.11. um 19:00 Uhr statt in der Lagerhalle nun doch per Zoom durchzuführen. Den Link erhaltet ihr, wenn ihr eine Mail an stefan.wilker@gmx.de schickt.

Diese Entscheidung ist uns wirklich nicht leicht gefallen, da auch wir uns auf einen lebhaften, persönlichen Austausch mit Euch gefreut haben. 

Trotz allem wird der Abend bestimmt nicht weniger interessant werden, denn einige unserer Initiativen möchten ihre Erfolge mit uns teilen:

  • Unterschriftenaktion für den Erhalt der grünen Finger
  • Einwohner*innenantrag von „Osnabrück Klimaneutral“
  • klimaneutrale Schulen in Niedersachsen
  • etc.

Neben den Erfolgen sollen weitere Themen vorgestellt werden:

  • Idee eines gemeinsamen Forderungspapiers /einer gemeinsamen Erklärung an den Stadtrat
  • Bau einer Pyrolyseanlage am Piesberg – was bedeutet das für unser Stadtklima? 

Zum Ausklang stoßen wir virtuell mit einem Kaltgetränk an bei hoffentlich lebhaftem Austausch.

Initiativen übergeben ihre Unterschriftenlisten

OS-Klimaneutral

Die Initiative „OS Klimaneutral“ hat es geschafft und das Ziel von 4500 Unterschriften und übergibt diese am 15.11. an die Oberbürgermeisterin Frau K. Pötter mehr als erreicht. Damit kann die Übergabe des Einwohner*innenantrags für mehr Klimaschutz erfolgen. Mehr Infos unter: https://os-klimaneutral.de/.


In diesem Jahr hat das Umweltforum Osnabrücker Land e.V. als Dachverband der Osnabrücker Umweltverbände eine breit angelegte Kampagne zur Rettung der „Grünen Finger“ in Osnabrück durchgeführt. Zentrales Instrument war dabei neben zahlreichen Veranstaltungen eine Unterschriftensammlung als Petition an den Rat der Stadt Osnabrück (siehe Dateianhang).

Nähere Informationen zur Kampagne finden Sie auch unter: https://www.umweltforum-osnabrueck.de/gruene-finger.html
Diese Petition, die in den letzten Monaten weit über 5.000 Bürgerinnen und Bürger unterzeichnet haben, wollen wir am 16.11.21 dem Vorsitzenden des Osnabrücker Stadrates, Herrn Michael Hagedorn, vor der Ratssitzung überreichen.

Hierzu laden wir Sie herzlich ein. Die Listenübergabe erfolgt kurz vor der Ratssitzung am 16.11. in der OS-Halle (Stadthalle Osnabrück). Treffpunkt ist um 16.30 Uhr vor dem Aufgang zur Empore der Stadthalle.
Ich würde mich sehr freuen Sie bei dem Termin begrüßen zu dürfen und stehe gerne auch im Vorfeld für Rückfragen zur Verfügung.

Mehr Infos: https://osnabrueck-alternativ.de/finger-weg-von-den-gruenen-fingern-macht-mit/

Forderungspapier der Osnabrücker Fridays For Future an den neuen Stadtrat

3.11.2021

Die Osnabrücker Ortsgruppe von Fridays For Future hat ein Forderungspapier (Link / Download) an die Osnabrücker Ratspolitik der 20. Kommunalwahlperiode erstellt.

Forderungspapier-an-die-osnabruecker-Ratspolitik

Pressemitteilung des Umweltforum Osnabrück – Illegaler Tonabbau im Gehn

Blick in die illegale Tongrube, Foto: Dr. M. Schreiber

10.10.2021, Landkreis bestätigt den Verdacht des Umweltforums.

Link zur Pressemitteilung – bitte hier klicken.

Ökologische Themen beim 36. Unabhängigen FilmFest Osnabrück

11.10.2021
Sehr geehrte Damen und Herren,

am Mittwoch nächster Woche (20.10.) beginnt das 36. Unabhängige FilmFest Osnabrück. Das Festival versteht sich seit der Gründung als Forum für zeitkritische, politische, engagierte Dokumentar- und Spielfilme.
Zu den zentralen Themen gehören Umweltprobleme, Naturzerstörung sowie Lösungsmöglichkeiten. Dazu ein auszugsweiser Ausblick auf das diesjährige Programm:
Ein Möbel aus Plastik, dessen Geschichte und Verwertung ist Thema des unterhaltsamen Eröffnungsfilms „Monobloc“ von Hauke Wendler, der bei der Aufführung anwesend sein wird.
Mit der dänischen Produktion „From the Wild Sea“ bewirbt sich ein Beitrag über die Auswirkungen des Klimawandels auf Meerestiere um den Friedenfilmpreis Osnabrück. Die Regisseurin Robin Petré begleitete Hilfswillige, die sich an der britischen Westküste um verletzte Seehunde und gestrandete Wale kümmern und war dabei, als sich in den Niederlanden viele Helferinnen und Helfer zur Rettung von Schwänen bereitfanden, deren Gefieder mit Öl verklebt war. Auch in Irland wurde gefilmt.
Rücksichtslose Ölförderung beschert auch den Bewohnern des venezolanischen Dorfes Congo Mirador lebensbedrohliche Probleme. Sie leben im und vom Maracaibo-See. Doch das Wasser verdreckt, die Ufer verschlammen, die Stelzenhäuser sind gefährdet. Eine lokale Politikerin bemüht sich um einen Schwimmbagger. Der wird ihr versprochen, aber er kommt nicht. Die ersten Nachbarn geben auf, setzen ihre Häuser aufs Wasser und schleppen sie weg. „Once Upon a Time in Venezuela“ entstand ganz zufällig. Eigentlich wollte das Team die nur in dieser Region auftretenden Catatumbo-Gewitter filmen, hörte dabei von den Sorgen der Ortsansässigen und begann spontan dieses Filmprojekt, das eine lange Zeitspanne umfasst und den Niedergang des Dorfes und seiner Kultur sowie das politische Versagen der Landesregierung dokumentiert.
Wie „Once Upon a Time in Venezuela“ läuft auch der Spielfilm „A nuvem rosa“ („Die rosa Wolke“) in der Festivalsektion „Vistas Latinas“. Iuli Gerbase wählt einen fantasievollen und spannenden Zugang zum Thema Umweltverschmutzung. Eines Tages erscheinen überall in der Welt rosa Wolken am Himmel und vergiften die Atmosphäre. Die Menschen sind gezwungen, in ihren Häusern zu bleiben – jahrelang. Auch Giovanna und Yago. Dabei haben die jungen Leute gerade erst ihre erste Liebesnacht hinter sich gebracht.
Auch in den vier Kurzfilmprogrammen gibt es mahnende, kritische sowie satirische Beiträge zu ökologischen Themen. „Das abstürzenden Luftschiff“ ist eine poetische und sehr originell umgesetzte Parabel. Es handelt sich um eine studentische Arbeit, ebenso wie bei „The Pleasure of Killing Bugs“ und dem frechen französischen Animationsfilm „Disparus“.
Unter den Kurzfilmen werden zwei Preise verliehen. Die Gewinner werden durch Publikumsstimmzettel ermittelt.
Das 36. Unabhängige FilmFest Osnabrück beginnt am 20.10.2021. Spielstätten sind die Lagerhalle, das Haus der Jugend, das Filmtheater Hasetor und das Cinema Arthouse.
Das gesamte Programm und alle Termine finden Sie unter https://filmfest-osnabrueck.de. Auf der Homepage können auch Tickets geordert werden. Für Verbände, Gruppen und Vereine sind bei vielen Filmen Kontingentbestellungen möglich. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an julia.scheck@filmfest-osnabrueck.de. Unter dieser Mailadresse erhalten Sie bei Bedarf auch weitere Auskünfte.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Harald Keller
Osnabrück

Neu unter den beteiligten Gruppen ist das „Turm-Zentrum“

1.10.2021

Hey alle!

Wir sind das Turm-Zentrum in der Turmstraße 23.

Gegründet vor einem Jahr als Lager-, Plenums- und Aktionsraum der Fridays for Future-Ortsgruppe Osnabrück in einem leerstehenden Gebäude der evangelischen Kirche, möchten wir nun ein bisschen wachsen und ein offenes, autonomes Zentrum mit möglichst wenig Hierarchien werden.

Im Fokus sollen bei uns grüne und linke Themen nachhaltiger Transformation und eines sozial gerechten Klima- und Umweltschutzes stehen.

Dabei möchten wir weiterhin ein offener Ort für aktivistische und zivilgesellschaftlich engagierte Gruppen bleiben, die den Turm kostenlos als Versammlungs-, Aktions- und Plenumsraum nutzen können sollen.

Außerdem soll Platz sein für kreatives Ausprobieren, Kunst und Kultur. Workshops, Lesekreise, Poetry-Slams, offenes Café, Kreativ- und Coworking-Space, und das alles ohne kommerziellen Druck, denn die evangelische Kirche hat uns die Räumlichkeiten kostenlos zur verantwortungsvollen Nutzung überlassen!

Es ist uns wichtig, dass der Turm ein geschützter, diskriminierungsarmer Raum des konstruktiven Miteinanders wird. Sexismus, Rassismus, Hass und rechte Ideologien haben bei uns nichts verloren!

Also, wenn ihr Lust habt, den Turm mit uns zu beleben, zu gestalten und euch mit euren kreativen Ideen und Visionen einzubringen, dann kommt zu unserem offenen Plenum, immer Sonntags um 15 Uhr – bei gutem Wetter auch auf unserer Dachterasse! J

P.S. achtet bitte auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Covid-19. Seid am besten eines der 3G, wenn ihr zu uns kommt, sicher ist sicher.

Wir freuen uns auf euch!

Höchste Zeit zu handeln: Wir wählen Klima! Pressemitteilung Fridays For Future zur Klimademo am 24.9.

Höchste Zeit zu handeln: Wir wählen Klima!

Mit Fridays for Future auf die Straßen!

Globaler Klimastreik am 24. September 2021, in Osnabrück ab 12 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz.

Die ersten Ausschnitte des neuen Berichts des Weltklimarats sprechen klare Worte: Wir müssen jetzt handeln, um die Klimakrise und das weltweite Artensterben einzudämmen und das 1,5-Grad-Limit des Pariser Klimaabkommens einhalten zu können. Bisher hat die Große Koalition auf den Protest von Millionen Menschen auf den Straßen nur halbherzig reagiert. Doch mit der Bundestagswahl kann sich das ändern: Wenn sich erneut die Straßen füllen, und gemeinsam Klima zum zentralen Thema der Wahl gemacht wird– und am 26. September für konsequenten Klimaschutz gestimmt wird.

Wer für die Bundestagswahl die Stimmen der Klimabewegung ergattern will, muss die Freiheit zukünftiger Generationen schützen und die Lösung der Klimakrise als riesige Gelegenheit begreifen, unsere Gesellschaft moderner, demokratischer und gerechter aufzustellen – für Millionen gute Jobs und ein besseres Leben für alle.

Fridays for Future, aber auch viele andere Organisationen aus der Zivilbevölkerung, haben weitreichende Forderungen an die zukünftige Regierung. Beispielsweise soll der Kohleausstieg vollzogen und dafür gesorgt werden, dass Menschen für Kohle nicht ihr Zuhause verlieren. Die erneuerbaren Energien sollen schneller ausgebaut und Einsparmaßnahmen sofort umgesetzt werden. Es soll in attraktiven öffentlichen Nahverkehr und in die Fahrradinfrastruktur investiert werden, alle neuen Autobahnprojekte gestoppt und ein festes Datum für ein sozialverträgliches Ende der Neuzulassung von Verbrennungsmotoren bei PKW festlegt werden. Auch eine klima- und umweltfreundliche Landwirtschaft mit fairen Preisen, sowie eine artgerechte und flächengebundene Tierhaltung muss Teil der Transformation sein. Es bedarf einer sozial-ökologischen Transformation der Wirtschaft, die jetzt einleitet werden muss und die in klimafreundliche Technologien und Prozesse investiert, statt weiter klimaschädliche Wirtschaftszweige zu subventionieren.

Dabei dürfen soziale Belange nicht zu kurz kommen. Es müssen ebenso für gute Löhne gesorgt und ein solidarischer Sozialstaat geschaffen werden, damit Strom, Wohnen, Lebensmittel und Mobilität klimafreundlich und gleichzeitig für alle bezahlbar sind. Insbesondere für globale Klimagerechtigkeit setzt sich Fridays for Future ein, und solidarisiert sich mit der Teilnahme am Globalen Klimastreik mit Betroffenen in anderen Teilen der Welt, wo die Klimakrise bereits jetzt schwerwiegende Folgen zeigt.

Wir rufen dazu auf, am Freitag, den 24. September in allen großen Städten bundesweit gemeinsam auf die Straßen zu gehen und für diese Forderungen einzustehen. Hier in Osnabrück findet der Streik ab 12 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz statt und hält ein buntes Programm mit Musik und Reden bereit. Anschließend startet die Demonstration um 15 Uhr durch die Stadt. Coronabedingt gilt während der gesamten Veranstaltung Maskenpflicht und es wird darum gebeten, auf Abstände zu achten. Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft machen den Parteien mit buntem Protest klar: Wir wählen dieses Jahr eine Regierung, die beim Klimaschutz endlich Ernst macht. Sei dabei für eine gute Zukunft für alle!

EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE

 EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE 2021

Jedes Jahr, immer vom 16. bis 22. September, werden im Rahmen der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE innovative Verkehrslösungen ausprobiert oder mit kreativen Ideen für eine nachhaltige Mobilität in den Kommunen geworben. In diesem Jahr beteiligt sich das MOBILE ZUKUNFT unter dem eigenen Motto „Mobilität anders denken!“ zum zweiten Mal an der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE.

Dank des Engagements zahlreicher Akteure aus dem stadtgesellschaftlichen, kulturellen und stadtinternen Bereich ist ein kleines Programm entstanden, das Lust macht, Mobilität anders zu denken!

 Links zu den Online-Veranstaltungen & Anmeldungen

Für die Veranstaltung: Architektur und Mobilität (Donnerstag, 16.09.2021 | 17 Uhr) HIER KLICKEN

Für die Veranstaltung: Konzeptstudie ÖPNV (Montag, 20.09.2021 | 19 Uhr) HIER KLICKEN

Zur Anmeldung des PARK(ing) DAYs (Freitag, 17.09.2021) HIER KLICKEN

 PROGRAMM : https://mobile-zukunft-osnabrueck.info/

Mit einem Sitz im Rathaus!

13. September 2021
Liebe Kolleg*innen,
zum Wahlausgang wird es sicherlich viel zu diskutieren geben. Aber eins stieß von Anfang an vielen bitter auf. Daraus folgte nachstehendes:

Kein Verharmlosen!
Signal setzen gegen Hetze und Rassismus.

Mindestens 1150 Personen haben eins ihrer Kreuzchen bei der AfD gemacht. Für einen Sitz reichte das. Damit sitzt einer der von hemmungsloser Hetze getriebenen Partei im Rathaus. Das ist weder ein Wahlprotest oder Leichtsinn, sondern Gesinnung, die hier ausgedrückt wurde. Verharmlosen ist also nicht!

Am heutigen Montag wollen sich diejenigen, die das nicht hinnehmen wollen, um 19 Uhr vorm Rathaus stehen. Wer sich positionieren will, als eine Hausaufgabe der Ratsmitglieder alltägliche Abgrenzung gegen Rassismus einfordert oder einfach nur verärgert ist, kann dies gemeinsam und miteinander tun.

Leider haben diese Hetzenden überall im Osnabrücker Land verstreut Anhänger ihrer menschenfeindlichen Haltung erreichen können. Keinesfalls wird auch das außer Acht zu lassen sein!

Dieses Signal sind wir uns und der Kommune schuldig, die wir gestalten wollen.
(Abstand und Masken sind ein sowieso gebotenen Zeichen!)

Es wird keine Kundgebung werden, wohl aber ein Zeigen, dass es weiterhin einiges zu tun gibt und wir auch spontan bereit dazu sind!

Olaf Cramm
Gewerkschaftssekretär

Offener Brief an die Ratsmitglieder und OB-Kandidat*innen Frank Henning (SPD), Katharina Pötter (CDU)

9. September 2021. Pressemitteilung des Umweltforums Osnabrücker Land

Sehr geehrter Herr Henning, sehr geehrte Frau Pötter,

auf der Podiumsdiskussion vor dem Rathaus für den Erhalt der Grünen Finger am 21.08.21 sorgte Ihre Aussage, wonach Stadt, Hochschule und „Aktivisten“ offenbar von unterschiedlichen Karten bzw. Definitionen der Grünen Finger ausgingen, die Grünen Finger per Ratsbeschluss bereits geschützt seien und es während Ihrer Ratszugehörigkeit keine Bebauung innerhalb der Grünen Finger (nach Ihrer Definition) gegeben habe, für einige Irritation. Unser offener Brief geht auch an OB-Kandidatin Katharina Pötter (CDU), die diese Behauptungen gerne aufgriff und verstärkte.

Wir haben dem nicht direkt widersprochen, weil wir den Wahrheitsgehalt Ihrer Aussagen zunächst gründlich recherchieren wollten.

Sie haben – teilweise – Recht:

Bereits am 17. Juni 1997 hat der Rat beschlossen, dass die Grünen Finger in ihrer damaligen Ausprägung erhalten und verbindlich gesichert werden sollten.

Dieser Ratsbeschluss ist jedoch nie in die Tat bzw. in geltendes Recht umgesetzt worden!

Zahllose Flächennutzungsplanänderungen und Grundstückskäufe für Bauland in den Grünen Fingern belegen, dass die „Sicherung“ eben nicht „verbindlich“ ist: So z.B. die Flächennutzungsplan-Änderungen mit Bauvorhaben an der Knollstraße (2005), Belmer Bach/Röthebach (2007), Haseniederung (2011) und Nettetal (2016).

Die Grünen Finger sind also sehr wohl während Ihrer Ratszugehörigkeit an zahlreichen Stellen bebaut worden.

Die konkrete Abgrenzung der Grünen Finger ist im „Landschaftsplanerischen Fachbeitrag“ im Jahre 2000 erfolgt und bildet die eine Grundlage für die Darstellung der bestehenden Grünen Finger bei der Stadt und im Forschungsvorhaben der Hochschule und in unserer Petition.

Fakt ist also, dass die Stadt, die Hochschule und auch wir von ein und derselben Karte ausgehen. Über das Geodatenportal der Stadt Osnabrück kann sich jeder Interessierte selber Klarheit über die Abgrenzung der Grünen Finger verschaffen: http://geo.osnabrueck.de/gruene_finger/?i=map

Ebenso können über das digitale Bebauungsplankataster https://geo.osnabrueck.de/bplan/ sowie das Ratsinformationssystem der Stadt Osnabrück die seitdem erfolgten Eingriffe von der Öffentlichkeit nachvollzogen werden.

Was 1958 als „natürliche Umgebung als Kraftquell für den Menschen“ gedacht war, wird in Salamitaktik angeknabbert, ausgehöhlt und immer weiter erodiert. Dass damit in Zeiten von Corona, Klimakrise und Artensterben endlich Schluss sein muss, gebietet der gesunde Menschenverstand.

Da die verbindliche Sicherung der Grünen Finger seit 24 Jahren überfällig ist, fordern wir den Stadtrat umso nachdrücklicher auf, dem nun endlich nachzukommen, den verbliebenen Rest der Grünen Finger umgehend per Erhaltungssatzung zu schützen und sich bei ihrer weiteren Entwicklung vollumfänglich an den wissenschaftlichen Erkenntnissen des Forschungsprojekts der Hochschule zu orientieren! Die Stadt verliert sonst, was sie attraktiv und zukunftstauglich macht!

Sollten die aktuellen Bebauungspläne so umgesetzt werden, sehe ich mich gezwungen, in den Landkreis abzuwandern – also gerade das, was die Politik ja gerne vermeiden möchte, was aber viele junge Familien ähnlich sehen dürften!

Mit freundlichen Grüßen

Carolin Kunz

für das Umweltforum Osnabrücker Land e.V., NABU, Bürgerbewegung Grüne Finger, Kleingärtner der Gartlage sowie die Bürgerinitiativen BI Sandbachtal, BI Knollstrasse/Bürgerpark, BI Düte statt Beton, BI Rubbenbruchsee und BI Naturnaher Schinkel

Middelberg und CDU: Hardliner in der Flüchtlingspolitik – Protestaktion der Seebrücke vor dem Büro von MdB Middelberg

Pressemitteilung

Osnabrück, 6.9.2021

Middelberg und CDU: Hardliner in der Flüchtlingspolitik

Am Montag haben Aktivisten der Seebrücke Osnabrück vor dem Büro der CDU und des Bundestagsabgeordneten Mathias Middelberg in Osnabrück eine Protestaktion veranstaltet. Sie brachten dort ein Großbanner gegen die Flüchtlingspolitik der CDU und die Positionen von M. Middelberg an.

Tausende sterben auf der Flucht –

Mittäter: Middelberg und die CDU

Die Seebrücke Osnabrück kritisiert, dass der CDU-Bundestagsabgeordnete als innenpolitischer Sprecher der Union die repressive Flüchtlingspolitik des Innenministers Horst Seehofer seit langem öffentlich verteidige und sich auch bei extremen humanitären Katastrophen wie dem Brand im Flüchtlingslager Moria in Griechenland immer wieder hartherzig gezeigt habe. Die Annahme einer Petition der Seebrücke zur Aufnahme von unbegleiteten Kindern aus diesem Lager habe er mit der Begründung verweigert, dass er nicht die Position der Petenten vertrete. Er habe sich zudem gegen eine Gruppe von 16 Unions-Abgeordneten gestellt, die nach dem Brand in Moria 5000 obdachlose Geflüchtete, darunter viele Kinder, aus Griechenland aufnehmen wollte.

Hand in Hand mit Horst Seehofer verweigere Middelberg den Bundesländern, ohne Zustimmung des Innenministeriums selbstverantwortlich Geflüchtete aufzunehmen.

Noch wenige Tage vor der Einnahme von Kabul durch die Taliban wollte das Innenministerium Menschen nach Afghanistan abschieben und Middelberg habe noch am 5. Juli betont, dass es einen generellen Abschiebestopp nicht geben könne, „auch in Länder, in denen es vielleicht manchmal schwierig erscheint“.

Die Entrechtung von Flüchtlingen und die Aushöhlung des Asylrechts treibe auch der Osnabrücker Bundestagsabgeordnete voran, indem er die Asylzuwanderung als immer noch zu hoch bezeichne und Asylverfahren an den europäischen Außengrenzen sowie Rückführungen von dort aus verlange. Auch die Ausbildung und Finanzierung der sogenannten libyschen Küstenwache, die verbotene Push Backs durchführt, werde von ihm unterstützt.

Die Seebrücke kritisiert auch angesichts der aktuellen Entwicklungen in Afghanistan die Aussage wichtiger Politiker der CDU, 2015 dürfe sich nicht wiederholen. Wie hier aus Angst vor den Rechtspopulisten die Verantwortung schon wenige Tage nach den dramatischen Ereignissen wieder auf andere und arme Länder abgeschoben werde, sei zutiefst beschämend. Die Seebrücke fordert alle Menschen auf, bei der Bundestagswahl eine humane und verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik zu wählen.

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Kontakt: Michael Bünte, 0178-730 16 43

Gemeinsame Klimademo. Am 24. September gehen wir gemeinsam mit Fridays for Future auf die Straße, geben unserem Aufruf für effektiven Klimaschutz Gesicht und Stimme und machen die Wahl zur Klimawahl.

Längst ist die Klimakatastrophe an vielen Orten und für viele Menschen Realität. Brände, Überschwemmungen, Dürren und extreme Wetterlagen bedrohen das Leben und die Sicherheit von Menschen. Doch anstatt zu handeln, blockiert die Politik die Forderungen nach #Klimagerechtigkeit und damit Maßnahmen zum Überleben von Mensch und Planet seit Jahren.
Die #Bundestagswahl am 26. September wird die Grundlage für die politische Arbeit der nächsten vier Jahre legen. Laut des jüngsten Berichtes des Weltklimarates (IPCC) werden wir eine #Erderwärmung von 1,5°C entgegen bisheriger Prognosen nicht 2040, sondern bereits 2030 erreicht haben. Das ist in 9 Jahren. Die nächste Legislaturperiode ist also die letzte, in der noch die notwendigen Weichen gestellt werden können, um die 1,5 °C-Grenze einzuhalten.
Wir wissen, dass die Bundestagswahl alleine keine klimagerechte Welt schaffen wird. Aber sie wird die Grundlage sein für das, was in den nächsten entscheidenden Jahren passieren muss. Weil keine Partei einen ausreichenden Plan zur Umsetzung des 1,5 °C-Versprechens hat – obwohl uns vor dem Bundesverfassungsgericht ein Recht auf #Zukunft zugesprochen wird – muss der Koalitionsvertrag über jedes existierende Wahlprogramm hinausgehen.

Wirksame Klimapolitik ist kein „nice to have“, sondern unsere Überlebensgrundlage.
1,5 °C-Politik kann man noch immer nicht wählen, sondern nur erkämpfen – also organisiert euch! Kommt mit uns am 24.09. auf die Straße!✊

#AlleFürsKlima
#systemchangenotclimatechange
#osnabrück
#fridaysforfuture
#uprootthesystem

Aktionsbündnis Kidical Mass OsnabrückKinder aufs Rad – Kidical Mass Osnabrück

Willy-Brandt-Platz, 49080 Osnabrück

6 km, *Tour *Steigung

Aktionsbündnis Kidical Mass OsnabrückKinder aufs Rad – Kidical Mass Osnabrück

Am 5. September erobern kleine und große Radfahrende wieder die Straßen der Stadt. Das Aktionsbündnis Kidical Masss Osnabrück lädt zum Aktionsort auf den Willy-Brandt-Platz am Schloßwall zu Musik und Spiel. Ab 15 Uhr startet die Demo „Kidical Mass, die uns auf 6,5 km durch die Stadt führt.

Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche sicher und selbständig mit dem Fahrrad in Osnabrück unterwegs sein können.

Ihr alle von 0 bis 99 Jahren: Seid dabei, die Dinge ins Rollen zu bringen.
Bitte weiterleiten/ verteilen. Und natürlich Sonntag auch mitfahren….

https://osnabrueck-alternativ.de/wp-content/uploads/2021/09/Begruessungsplakat-2021.pdf

Klimaneutrale Sternfahrt zum Flughafen FMO am 28.8.2021

Während Deutschland fassungslos auf das Schicksal der Opfer der jüngsten Flutkatastrophe blickt, sehen wir zeitgleich auf die Hitzewelle 2021, die in der Türkei, Griechenland, Italien – aber auch in Nordamerika historisches Ausmaß erreicht. Die Wissenschaft belegt, was wir alle bereits wissen – der Klimawandel hat einen nachweisbaren Anteil an den Extremwetterereignissen[1]. Gerade erreicht uns der alarmierende Bericht des Weltklimarats und mahnt zum Handeln [2].  
Noch ist eine Abmilderung der sich sichtbar zuspitzenden Klimakrise durch engagiertes und schnelles Handeln möglich. Dazu gehört auch die sofortige Verringerung der Emissionen im Flugverkehr. Eine Forderung, die insbesondere an unsere Kommunen geht. Die Politiker*Innen der Anteilskommunen des FMO aus Stadt- und Landkreis Osnabrück sowie Münster und dem Münsterland sind in der Verantwortung. Anstatt weiter öffentliche Gelder in der Subventionierung des FMO zu versenken, brauchen wir die sofortige Umleitung dieser Mittel in eine klimaneutrale und nachhaltige Mobilität. Der Zeitpunkt für eine grundsätzliche Richtungsänderung ist gekommen.

Stattdessen werden immer neue Unterstützungen für den FMO gefordert und gewährt. Es ist reiner Lobbyismus, auf Kosten von Klima und Zukunft. Dies wollen wir nicht hinnehmen. Beteiligt euch:

Nach einer klimaneutralen Sternfahrt mit dem Rad treffen sich am 28.8.2021 um 13:00 Uhr Flughafengegner*innen aus Osnabrück, Münster und dem Münsterland zu einer gemeinsamen Kundgebung am FMO. In Osnabrück fahren wir um 10:00 Uhr von der OsnabrückHalle los.

Kurz vor der Kommunalwahl in Osnabrück fordern wir die Anteilseigner auf,

  • umgehend Gespräche zum Ausstieg aus dem Flughafen aufzunehmen und
  • die schnellstmögliche sozial verträgliche Transformation des Flughafens Münster/Osnabrück zu beschließen.

Macht mit bei der Radtour und Kundgebung und verbreitet diesen Aufruf über eure Kanäle.

Mit freundlichen Grüßen, für das Aktionsbündnis „FMO-Ausstieg – jetzt“
Ruth Beckwermert, Stefan Wilker (Osnabrück)
Jürgen Blümer, Clemens Krause (Münster)

[1] https://de.scientists4future.org/die-flutkatastrophe-im-juli-2021-in-deutschland-und-die-klimakrise-pm/[2] https://www.forschung-und-lehre.de/weltklimarat-mahnt-zum-sofortigen-handeln-3916/