Vortragsabend: Neue AfD-Parteijugend – Osnabrück als Kaderschmiede?

Den Rechten die Räume nehmen

    Wenn in den letzten Wochen und Monaten über den „Rechtsruck“ in Deutschland gesprochen wird, dann kann und sollte die Diskussion sicherlich nicht ohne eine Auseinandersetzung mit der im November neu gegründeten AfD-Jugend „Generation Deutschland“ geführt werden. 

    Die „Generation Deutschland“ ist inhaltlich in keiner Weise gemäßigter als ihre Vorgängerorganisation Junge Alternative (JA) – ihre Grundfeste sind Rassismus, Sozialchauvinismus, Antisemitismus und Antifeminismus. Zukünftig will sie professioneller auftreten, sie ist enger angebunden an die Mutterpartei. Gesehen werden müssen die ideologischen wie auch die personellen Kontinuitäten, die Vernetzung mit dem sog. „politischen Vorfeld“, bspw. der faschistischen Kaderschmiede Götz Kubitscheks in Schnellroda und weiteren rechten Strukturen. 

    Nur wenn die Aktionsfelder, ihre Überzeugungen und die extrem rechten Akteure an sich in die Öffentlichkeit gezerrt und analysiert werden, können wir Gegenstrategien entwickeln und ihre Handlungsspielräume eingrenzen. Der Infoabend will dazu einen Anfang machen.

    Die Rolle Osnabrücks und Umgebung

    Auch wenn die AfD in Osnabrück selbst Schwierigkeiten hat Fuß zu fassen, Osnabrück ist beim Aufbau der Parteijugend nicht irrelevant. Mehrere auf bundes- und niedersächsischer Ebene aktive Figuren kommen aus Osnabrück und Umgebung: 

    So ist bspw. mit Adrian Maxhuni ein langjähriges AfD-Mitglied aus dem Osnabrücker Landkreis (Gehrde) bei der Neugründung der „Generation Deutschland“ in Gießen vergangenen Jahres zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden gewählt worden. Den JA-Landesverband Niedersachsen hatte er bis zu dessen Auflösung 2018 geleitet. Maxhuni ist bundesweit vernetzt und arbeitet seit Jahren am Aufbau der AfD-Parteijugend, unterstützt wird er dabei von Marcel Queckemeyer (MdB) von der AfD Osnabrück Land. 

    Auch an der Universität beginnen die Nachwuchsfaschisten ihre politische Betätigung auszuweiten und sind dabei eng verzahnt mit der Burschenschaft Arkadia Mittweida. 

    Bundeweit relevante Kader der extremen Rechten kommen aus Osnabrück und dem Umland, vernetzen sich und bauen derzeit noch möglichst unter dem Radar der Zivilgesellschaft ihre Strukturen aus.

    Den lokalen Vertretern schwebt eine gesellschaftliche Umwälzung hin zum völkisch-nationalistischen Autoritarismus vor, welche sie auf unterschiedlichen Ebenen voranzutreiben versuchen. Vollmundig kündigte Maxhuni an, auch in Niedersachsen lokale Ableger der „Generation Deutschland“ gründen zu wollen. Dass er hierbei auch Osnabrück und den Landkreis im Blick hat, gilt als sicher. 

    In dem auf bundesweiten Recherchen und Aufdeckungen von Netzwerkstrukturen basierenden und mit journalistischer Unterstützung ausgearbeiteten Vortrag werden zum einen die Struktur, inhaltliche Ausrichtung und die Funktion der neuen AfD-Parteijugend herausgearbeitet. Zum anderen werden die Osnabrücker Strukturen & Figuren beleuchtet. 

    Der Infoabend will somit einen Beitrag leisten, um einer zukünftigen Gründung von Ablegern der Parteijugend in und um Osnabrück schon jetzt einen möglichst schweren Start zu bescheren. 

    Wenn extreme Rechte sich aus der Deckung trauen, stehen wir zusammen und machen ihnen jeden Raum streitig. 

    Wann?

    28.04.2026, 19:00 Uhr 

    Wo?

    Lagerhalle, Spitzboden
    Rolandsmauer 26
    49074 Osnabrück

      denrechtendierauemenehmen

      Ausflug der Gemeinwohl Ökonomie Gruppe nach Essen

      14. Mai 2026

      26-05-14-Ausflug-Einladung

      Vortrag: Nachhaltige Ernährung als ökologischer Big Point

      17. April 18:00 Uhr, Volkshochschule Bergstr. 8

      Vortrag-Nachhaltige-Ernaehrung-als-oekologischer-Big-Point

      Erstes Osnabrücker Klimacafé

      Am Dienstag, 05.05.26 laden die Osnabrücker „Psychologists for Future“ im Haus der Jugend zu einem Klimacafé ein.

      Die Klimakrise betrifft uns alle – als Gesellschaft und ganz persönlich. Dabei gehen Menschen sehr unterschiedlich damit um. In unserem Klimacafé möchten wir gemeinsam darüber ins Gespräch kommen: Welche Gedanken, Gefühle und Reaktionen entstehen bei uns im Zusammenhang mit der Klimakrise? Und wie können wir einen guten Umgang damit finden?

      Im Mittelpunkt steht der offene Austausch – mit Raum für verschiedene Perspektiven, Fragen und Erfahrungen. Gemeinsam schauen wir, was uns im Alltag stärken kann im Umgang mit globalen Herausforderungen.

      Wann: 05.05.2026, 19:00 Uhr, Ende ca. 20:30 Uhr
      Wo: Haus der Jugend, Große Gildewart 6–9, 49074 Osnabrück 
      Wer: alle Interessierten

      Die Psychologists for Future Osnabrück laden ein, unterstützt durch Osnabrück klimaneutral. 

      Als Psychologinnen und Psychotherapeutinnen bringen wir unser Fachwissen ein, um eine nachhaltige Zukunft zu fördern. Dabei geht es uns insbesondere um:

      – die Förderung von Bewusstsein, emotionalem Umgang und konstruktivem Handeln im Kontext sozial-ökologischer Krisen
      – die Unterstützung von Klima-Engagierten und -Gruppen
      – den Schutz von Demokratie und die Förderung gesellschaftlichen Zusammenhalts

      Bei Fragen meldet euch gerne bei uns unter: [osnabrueck@psychologistsforfuture.org](mailto:osnabrueck@psychologistsforfuture.org)

      Insta: https://www.instagram.com/p/DWMSXI7jMXI/

      Klimaheld*innen – Workshops, Garten

      Workshop: Klimakrise und Rassismus – Wie hängt das zusammen?

      Darüber werden wir gemeinsam mit Alaa Alshibli vom Kölner Flüchtlingsrat in einem interaktiven Workshop sprechen. Gemeinsam schauen wir auf globale Ungleichheiten, strukturelle Diskriminierung und die Frage, warum Klimagerechtigkeit ohne Antirassismus nicht möglich ist

      Wir bepflanzen unseren Garten! 

      • Samstag, 28.03. – ab 10 Uhr
      • Treffpunkt: Schrebergarten KGV Süd, Parkplatz Holzhauser Weg, 49082 Osnabrück
      • Gemeinsam bringen wir unseren Garten zum Blühen! 
        Wir pflanzen viele verschiedene Gemüse- und Obstsorten und legen außerdem eine Wildblumenwiese für Bienen und Schmetterlinge an. 
      • Bringt Kleidung mit, die dreckig werden kann!
      • Kommt gerne vorbei, macht mit und packt gemeinsam an! 
      • Mehr: https://www.instagram.com/p/DVsvw9NgUud/?img_index=1

      Workshop Alle mitgedacht? – Rassismussensibilität im klima-aktivistischen Kontext

      • Ein Workshop für Mitglieder aus Klima- und Umweltschutzorganisationen
      • Mit:Joline Rosado Olmos – Rassismuskritische Bildungsreferentin
      • 11.04.2026, 11–17 Uhr (inkl. Mittagspause)
        Meine Bildung und Ich e. V.; Möserstraße 1, 49074 Osnabrück
      • Kostenlos
      • Anmeldung: schaefer@meinebildungundich.de / +49 1520 1401610 (WhatsApp/Telefon)

      Bei diesem Workshop möchten wir:

      • Ein Grundverständnis von Rassismus vermitteln
      • Unsere Rolle in rassistischen Verhältnissen einordnen und reflektieren
      • Globale und postkoloniale Machtverhältnisse sichtbar machen
      • Strukturen in der eigenen Organisation rassismuskritisch überdenken und Handlungsstrategien entwickeln
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      Ostermarsch 2026, 4. April 2016

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      14. Vortragsreihe der Scientists for Future Osnabrück“Klima und Biodiversität in der Krise – Wege in eine nachhaltige Zukunft“

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      DFG/VK Osnabrück ist wieder aktiv

      Pressemitteilung vom 12. März 2026

      Pressemitteilung: Die DFG/VK ist wieder aktiv in der Region Osnabrück

      Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegnerinnen (DFG-VK) Kontakt: Osnabrueck@dfg-vk.de

      Die DFG/VK nimmt ihre Arbeit in der Region Osnabrück wieder auf. Angesichts der aktuellen politischen Entwicklungen setzt sich die Organisation verstärkt für friedliche Konfliktlösungen ein und positioniert sich klar gegen Kriege sowie die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft.

      Beratungsangebot zur Kriegsdienstverweigerung

      Ein zentraler Bestandteil der neuen Aktivitäten ist das Angebot einer persönlichen Beratung zum Thema Kriegsdienstverweigerung.

      • Wann: Jeden dritten Donnerstag im Monat
      • Wo: Lagerhalle Osnabrück, Raum 207

      Aufklärung an Schulen und beim Schülerstreik

      Zusätzlich plant die Gruppe, am 5. März im Rahmen des Schülerstreiks gegen den Wehrdienst über die Möglichkeiten der Verweigerung aufzuklären. Schulen in der Region wird zudem angeboten, Vorträge zu diesem Thema durchzuführen.

      Kritik am „Wehrdienst-Modernisierungsgesetz“

      Die DFG/VK lehnt die aktuellen Pläne der Bundesregierung zur Zwangserfassung und Zwangsmusterung ganzer Jahrgänge strikt ab. Die Gruppe sieht darin einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Freiheits- und Persönlichkeitsrechte des Einzelnen.

      „Immer mehr Menschen – insbesondere junge – wollen nicht Teil militärischer Strukturen werden und lehnen es ab, zum Dienst an der Waffe gezwungen zu werden.“ Peter Schmechel, Kassenwart der Gruppe Osnabrück

      Laut Schmechel seien die steigenden Verweigerungszahlen Ausdruck eines wachsenden Unbehagens und einer tiefen Verunsicherung durch die aktuelle Militarisierung.

      Viele Friedensgrüße,

      Peter Schmechel

      „Feministischen Frühling 2026“

      Pressemitteilung 26.2.2026

      Kämpfe verbinden – Patriarchat überwinden!

      Feministischer Kampftag 2026: Demonstration und Veranstaltungen in Osnabrück


      Termine und Veranstaltungen

      • Feministischer Kampftag (08. März 2026): Der Feministische Streik Osnabrück ruft um 15:00 Uhr zur Demonstration auf. Der Zug startet am Ledenhof, zieht durch die Innenstadt und endet wieder am Ledenhof.+1
      • Feministische Kneipe (07. März 2026): Zur Einstimmung auf die Demo lädt die Gruppe ab 19:00 Uhr ins Café Mano Negra ein.
      • Feministischer Frühling (12.02. – 05.05.2026): Ein vielseitiges Programm macht die Arbeit haupt- und ehrenamtlicher feministischer Akteur*innen in Osnabrück sichtbar.
      • Programm-Link: Das vollständige Programm ist unter https://linktr.ee/feministischerstreikos und hier abrufbar.

      Über den Feministischen Streik Osnabrück

      Seit der Gründung im Jahr 2018 schafft die Gruppe Räume für Vernetzung und feministische Kämpfe. In Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt, dem autonomen Frauenhaus und weiteren Initiativen setzt sich das Bündnis für die Überwindung patriarchaler Machtverhältnisse und binärer Geschlechternormen ein. Es repräsentiert die Vielfalt der Bewegung und betont, dass auch nach 100 Jahren noch viel zu tun bleibt.+2


      Warum am 08.03. auf die Straße?

      Der Aufruf zur Demonstration begründet sich durch aktuelle gesellschaftliche Missstände:

      • Internationale Lage: Angriffe auf bereits erzielte feministische Fortschritte nehmen weltweit zu.
      • Gewalt: In Deutschland wird beinahe täglich eine Frau ermordet, weil sie eine Frau ist. Queere und migrantisierte Menschen erleben verstärkt Ausgrenzung und Angriffe.
      • Prekäre Lage von FLINTA:* Diese Personen leisten den Großteil der unbezahlten Arbeit, besitzen aber nur etwa 1/10 des weltweiten Privateigentums. Gewalt gegen sie wird oft nicht geahndet.+1
      • Schutz von Kindern: Inter-Kinder und queere Jugendliche leiden unter Zwangsbeschneidungen oder der Verhinderung notwendiger medizinischer Maßnahmen.

      Das diesjährige Motto lautet daher: „Kämpfe verbinden – Patriarchat überwinden!“.

      Spontandemo Fridays For Future am 15.2.26. Wissenschaft statt Trump

      Trump hat die wichtigste Grundlage für den Klimaschutz in den USA gekippt
      Dagegen und für einen wissenschafftsbasierten Klimaschutz protestieren wir am Sonntag, 15.2. um 15:30 Uhr im Schlossgarten mit folgendem Demozug

      In den USA werden Treibhausgase nun nicht mehr als Gefahr eingestuft. Diese Einstufung basierte eigentlich auf wissenschaftlichen Studien. Sie war die rechtliche Grundlage zur Regulierung von Treibhausgasen, die nun weg fällt. Der Klimaschutz wird somit praktisch abgeschafft, während Trump sich dafür von der Kohle- und Gasindustrie bezahlen lässt!

      Und auch hier in die Deutschland will Merz den Emissionshandel zugunsten der Industrie abschaffen. Wir brauchen jedoch einen wirtschaftlichen Wandel, der sich nur mit Anreizen zum CO² sparen erreichen lässt!

      Wir dürfen uns den wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht verschließen und müssen jetzt handeln!
      Wir fordern deshalb kein Rückschritt beim Klimaschutz!

      Petition: Busknoten Neumarkt und Ruhepol Johannisfreiheit erhalten! Keine Mehrbelastung der Johannisstraße!

      30. Januar 2026

      Es gibt eine Petition zur Mehrbelastung der Johannisstraße durch zusätzlichen Busverkehr. Weitere Informationen dazu gibt es hier: https://www.openpetition.de/petition/online/busknoten-neumarkt-und-ruhepol-johannisfreiheit-erhalten-keine-mehrbelastung-der-johannisstrasse

      SEEBRÜCKE-Film „To a Land Unknown“

      Liebe Unterstützer*innen der Seebrücke,

      heute möchte ich Sie/euch auf die Aufführung des Films To a Land Unknown hinweisen.

      Lagerhalle, 11. Februar, 19 Uhr    Tickets hier

      Veranstalter: Seebrücke Osnabrück und Deutsch-Palästinensische Gesellschaft
      Nach dem Film Gespräch zur Situation von Geflüchteten in Griechenland und der aktuellen Situation in Gaza.

      TO A LAND UNKNOWN

      Hier finden Sie ein ausführliches Interview mit dem Regisseur

      Ein heruntergekommenes Viertel am Rande Athens, das von Kriminalität und Armut gezeichnet ist: Die Cousins Reda (Aram Sabbah) und Chatila (Mahmoud Bakri) ringen täglich mit der gleichen Notlage wie hunderttausend andere Palästinenser:innen – dem Leben als Geflüchtete. Chatila und Reda sparen Geld, um sich gefälschte Pässe zu kaufen und aus Athen zu fliehen. Als Reda jedoch ihr hart verdientes Geld aufgrund seiner gefährlichen Drogenabhängigkeit verliert, schmiedet Chatila einen extremen Plan: Sie geben sich als Schmuggler aus und nehmen Geiseln, um ihn und seinen besten Freund aus ihrer hoffnungslosen Lage zu befreien, bevor es zu spät ist.

      Verbunden durch Liebe und Freundschaft, aber auch die Last der Verzweiflung, die sie über Zeit und Ort hinweg verfolgt, kämpfen sie darum, ihrem Elend zu entkommen und eine bessere Zukunft für sich selbst und ihre Lieben, die sie zurückgelassen haben, zu sichern. Aber gibt es überhaupt einen Ausweg für die beiden? Wie kann die Menschlichkeit bewahrt werden, wenn man in ein Leben hineingeboren wird, das von unaufhörlicher Grausamkeit geprägt ist?

      To a Land Unknown ist eine einfühlsame, bewegende und fesselnde Auseinandersetzung mit der Situation der Palästinenser:innen und damit, was es bedeutet, ein:e staatenlose:r Geflüchtete:r in einer von rassistischen Vorurteilen und sozialen Ungleichheiten geprägten Welt zu sein. Der bekannte dänisch-palästinensische Filmemacher Mahdi Fleifel hat seinen neuesten Film gemeinsam mit dem marokkanisch-britischen Drehbuchautor und Filmemacher Fyzal Boulifa geschrieben. Der Film feierte seine Premiere 2024 bei den Filmfestspielen von Cannes und gewann den Publikumspreis beim Internationalen Filmfestival Thessaloniki.

      105 Minuten
      Großbritannien/Palästina/Frankreich/Griechenland/Niederlande/Deutschland/Katar/Saudi-Arabien

      Veranstaltungen „Rausmetall“

      Vortrag: „Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest“, Donnerstag, 22.01. um 19:00 in der Buchhandlung Zur Heide


      Antimilitaristisches Winterfest, Samstag, 31.01. von 13:00 bis 17:00 vor dem VW-WErk


      Über Rausmetall:
      Rausmetall ist keine Gruppe, kein Label, sondern ein Motto. Dieses Motto wird auch nicht von einer festen Gruppe genutzt, sondern von Menschen aus kreativ-aktivistischen, herrschaftskritischen Zusammenhängen, von lokal und überregional Aktiven.

      DEMOKRATIE IN GEFAHR 27.1.2025. Neue extremrechte Erscheinungsbilder, Aktionen und Strategien in der Region

      Neue extremrechte Erscheinungsbilder, Aktionen und Strategien in der Region 
      Reichsbürger*innen, Untergrundnetzwerke und völkische Ideen im »rechten Kulturkampf – die Liste von rechten Erscheinungsbildern ist lang. Vor allem über Social Media finden demokratiefeindliche Gruppierungen Zulauf. Insbesondere bei TikTok werben die AfD oder Identitäre Bewegung um junge Menschen. Um den verschiedenen demokratiefeindlichen und -gefährdenden Positionen und Bewegungen entgegentreten zu können, ist es wichtig, deren Erscheinungsformen und Vorgehensweisen zu verstehen und erkennen zu können.
      Die Rechtsextremismus-Expertin und Buchautorin Andrea Röpke, Politologin und freie Journalistin mit dem Spezialgebiet Rechtsextremismus, liefert uns hierzu wichtiges Hintergrundwissen – mit besonderem Fokus auf deren Aktivitäten und Netzwerke in der Region. Sie thematisiert dabei, inwiefern von diesen Strukturen eine konkrete Gefahr für die demokratische Gesellschaft ausgeht. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit für Fragen und eine gemeinsame Diskussion. Andrea Röpke führte aufwendige Inside-Recherchen im Neonazi-Milieu durch, die unter anderem im WDR und der taz veröffentlicht wurden. Zudem hat sie zahlreiche Bücher veröffentlicht. Für ihre engagierte Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

      Ort: Haus der Jugend, Große Gildewart 6-9, 49074 Osnabrück
      Kosten: frei, der Eintritt kann aber nur mit einer erfolgreichen Anmeldung sichergestellt werden, entweder per Mail an osnabrueck@falken-weserems.de oder per DM!

      Die Veranstaltung wird gefördert durch @4generationde

      Kundgebung Freiheit für Maja am 14.1. um 18h

      Am 22. Januar 2026 wird in Budapest das Urteil im Verfahren gegen die
      angeklagten Antifaschist:innen erwartet. Am 14. Januar 2026 wollen wir
      in Osnabrück unsere Solidarität mit Maja und den anderen
      Antifaschist:innen auf die Straße tragen. Aus diesem Grund organisieren
      wir eine Kundgebung am 14.01. um 18:00 Uhr auf dem Nikolaiort.

      Maja ist seit über 530 Tagen in Ungarn inhaftiert und wird in einem
      schon vor der Inhaftierung begonnenen politischen Schauprozess
      angeklagt. Maja wird vorgeworfen am sog. „Tag der Ehre“ 2023 Neonazis
      angegriffen zu haben. Beim sog. „Tag der Ehre“ handelt es sich um einen
      der größten Naziaufmärsche Europas. Nazis aus unterschiedlichen
      europäischen Ländern gedenken und huldigen dort jährlich der Waffen SS
      und ihren ungarischen Verbündeten im zweiten Weltkrieg. Die Nazis
      vernetzten sich dort und inszenieren sich in SS- und Wehrmachts-Uniformen.

      Maja drohen dort bis zu 24 Jahre Haft! Ungarn unter Viktor Orbán ist
      bekannt für systematische Abschaffung rechtsstaatlicher Standards,
      politischer Willkür und unmenschliche Haftbedingungen. Maja berichtet in
      Briefen von Langzeiteinzelhaft und Isolation, ständiger Überwachung und
      Nacktkontrollen, kaum sozialer Kontakte, mangelhafte Hygiene und
      eingeschränkter medizinischer Versorgung. Dass Maja dorthin ausgeliefert
      wurde, ist ein Skandal – obwohl der BGH die Auslieferung untersagte,
      hatte das Kammergericht Berlin widerrechtlich Nägel mit Köpfen gemacht
      und die Polizei angewiesen Maja nach Ungarn zu überstellen, was diese in
      einer martialischen Nacht-und-Nebel-Aktion tat.

      Das bevorstehende Urteil ist eine Zäsur, nicht nur für Maja, es kann die
      rechtliche Grundlage für weitere Auslieferungen nach Ungarn bilden.

      Antifaschismus ist legitim und angesichts der immer weiter
      voranschreitenden autoritären Rechtsentwicklung notwendig, um die
      Angriffe auf die Rechte von Minderheiten, Marginalisierten, Armen und
      all derer zu erwidern, die für eine emanzipierte, demokratische
      Gesellschaft eintreten.

      Bundes- und europaweit wollen wir gemeinsam Aufmerksamkeit auf die
      Entrechtung in Ungarn richten und Druck auch auf deutsche Behörden und
      Politiker:innen machen, die eine Mitschuld an der Situation von Maja
      tragen! Am 15. Januar wird es zu Aktionen vor ungarischen Botschaften
      und Konsulaten kommen.

      Darum schließt euch unserem Protest für die sofortige Rücküberstellung
      Majas und Freiheit für alle angeklagten Antifaschist:innen an. Tragt mit
      uns die Forderung erneut in die breite Öffentlichkeit und auf die
      Straße. Unterstützt uns dabei, den Druck auf die zuständigen
      Politiker:innen wieder aufzubauen, organisiert Protest und lasst den
      Angeklagten eure Solidarität spüren. Wir geben keine Ruhe!

      Wir lassen die Angeklagten nicht allein. Wir fordern menschenwürdige
      Haftbedingungen und Majas umgehende Rückkehr. Wir protestieren gegen die
      ungarische Justiz und die staatsübergreifende Repression. Freiheit für
      alle Angeklagten und Gefangenen!

      Kommt am 14.01.2026 um 18:00 Uhr zum Nikolaiort!

      Weitere Infos erhaltet ihr hier:
      https://www.basc.news/
      https://alle-antifa.org/

      Solidarische Grüße
      Libertäre Kommunist*innen Osnabrück {LIKOS}

      Demo: All Camps Are Beschissen, 13.12.2025, 14Uhr

      Hallo an Alle,

      No Lager ruft auf mit an der Demonstration vom Geflüchtetenlager in der Sedanstraße 115 in die Innenstadt teilzunehmen. Teilt die Info, seid dabei, bunt und laut: Wir wollen keine Lager! Wir wollen eine menschenwürdige Unterbringung für alle Menschen.

      Datum: Samstag, 13.12.2025
      Uhrzeit: 14:00 Uhr
      Startpunkt: Sedanstraße 115, Osnabrück
      Endpunkt: Innenstadt (wahrscheinlich Nähe Alte Münze), Osnabrück

      Solidarisch grüßt No Lager Osnabrück

      _____________________________________________________________________

      Aufruf zur Demo: All Camps Are Beschissen

      All Camps Are Beschissen

      Demonstration gegen Flüchtlingslager als Orte eines totalen Systems. 

      Kein Mensch müsste in einem Lager leben – Platz gibt es genug (für uns alle).

      Lager sind Teil des bundesdeutschen und europäischen institutionellen Rassismus. Sie dienen der Kontrolle und bürokratischen Verwaltung von Menschen mit unsicherem oder fehlendem Aufenthaltsstatus. Deswegen sind Lager an gesellschaftlich isolierten Orten, außerhalb der Sichtbarkeit der Gesellschaft, zudem eingezäunt und überwacht. Menschen werden isoliert anstatt ihnen soziale Teilhabe zu ermöglichen! 

      Die Zeiten werden rauer und Migration immer mehr zu einem Problem erklärt, das beherrscht werden soll. Lager sollen Abhilfe schaffen. 

      Im Sommer nächsten Jahres tritt die europäische GEAS Reform vorraussichtlich in Kraft. Ein Baustein davon ist der Bau neuer Lager an den europäischen Außengrenzen. Dort sollen Geflüchtete und Migrant*innen interniert und im Schnellverfahren das Recht auf Asyl geprüft werden. Das Lagersystem wird expandiert und exportiert. Damit werden People on the Move noch weitgehender entrechtet. Dabei wird es weltweit voraussichtlich immer mehr Menschen geben, die aufgrund sich verschärfender humanitärer Krisen, der Klimakatastrophe und Kriegen fliehen müssen. Und sie werden ihre Fluchtrouten finden! Die GEAS-Reform macht diese Routen nur noch gefährlicher. 

      In Deutschland sind unterdessen sogenannte Dublin-Center geplant oder schon errichtet. Hier werden zukünftig Menschen interniert sein, die über ein angeblich sicheres europäisches Drittland eingereist sind. Die Menschen werden diese Lager nicht verlassen dürfen und sind damit dem Zugriff durch die Behörden vollkommen ausgeliefert. Niedersachsen plant eine zentrale Rückführungseinrichtung – dieselbe Idee aber unter anderem Namen. In diesen Lagern werden Menschen weiter, elementarer Rechte beraupt werden. Die Grenzen zwischen Knast und Lager verschwimmen weiter. Zeit für einen Aufschrei. 

      In Osnabrück und Umgebung gibt es zwei Lager: in der alten Nato-Basis in Bramsche-Hesepe und ganz am Ende der Sedanstraße in Osnabrück-Eversburg. Zwei Orte der Isolation und Ausgrenzung.

      Teilhabe an der Gesellschaft wird weitestgehend unterbunden: Arbeitsverbot, Sachleistungen statt Geld, (die auch oft noch gestrichen werden,) Bezahlkarte statt Bargeld, eingehegte Kindergärten und Krankenstationen, Sicherheitsdienst, der häufig die Bewohner*innen drangsaliert und belästigt. und sogar eigene kleine Polizeistationen. 

      Exklusion wird maximiert. Abschiebungen maximal erleichtert.

      Die gesamte Migrationspolitik in unserer Gesellschaft sieht People on the Move nicht als Menschen, sondern pauschal als wirtschaftliche Manövriermasse. Denn auf der einen Seite ruft die Wirtschaft nach Fachkräften aus dem Ausland, auf der anderen Seite wird die rassistische Debatte um Abschiebungen immer lauter. Ob die Hetzer überzeugte Rassist*innen oder doch nur Oportunist*innen sind ist am Ende fast egal. Als Resultat entsteht ein brutales System, das einsperrt, entwürdigt und abschiebt.

      Rassismus ist allgegenwärtig! In den Parlamenten, in den Behörden und auf der Straße. Eine Bekämpfung oder Verurteilung dessen gibt es kaum. Die zunehmende Gewalt des Rassismus äußert sich gesellschaftlich in verbalen und körperlichen Angriffen. Institutionell äußert sich die Gewalt in Abschiebungen, Verdrängung und Mord durch Polizeiwaffen. Rassismus ist ganz bestimmt nicht das einzige Problem. Hinzu kommt eine zunehmende Feindseligkeit gegenüber wohnungslosen Menschen, Personen mit Suchterkrankungen, gegen Juden*Jüdinnen und gegen Frauen und Queers.

      Lasst uns die Isolation dort durchbrechen, wo sie stattfindet. Am 13. Dezember am Lager in der Sedanstraße und tagtäglich in unserer politischen Arbeit. 

      Tear down the Zaun

      Demonstration: „Das Patriarchat zu Fall bringen- Gegengeschlechtsspezifische Gewalt“

      25.11.2025, 17:30 Uhr, vor dem DGB-Haus

      Pressemitteilung_25.11.25

      Fridays For Future, Globaler Klimastreik zur 30. UN-Klimakonferenz, 14.11.2025

      Während die Regierungschefs vom 10. bis zum 21. November auf der Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien über neue Klimaziele sprechen, zeigen wir gleichzeitig am 14.11. überall auf der Welt auf den Straßen, auch in Osnabrück: Unsere Zukunft ist nicht verhandelbar – Klimagerechtigkeit jetzt!

      Das Pariser Klimaabkommen mit dem Ziel von 1,5°C verfehlen wir bald zu seinem 10. Geburtstag enorm. Die Erwärmung von 3°C bis 2050 wird immer realistischer.

      ⚒Wir brauchen endlich effektive, verbindliche Klimaschutzmaßnahmen und wir nehmen einen fossilen Rollback nicht einfach still hin. Gerade Deutschland hat eine riesige Verantwortung gegenüber den MAPAs (Most effected Peoples an Areas).

      Deswegen schon mal fett in den Kalender eintragen:

      Freitag, 14.11.2025
      13:00 Uhr
      Theatervorplatz Osnabrück (Platz der deutschen Einheit)
      Demo voraussichtlich ab 14 Uhr, weitere Infos folgen!

      Wir werden wieder rausgehen, wir werden wieder laut!

      EXIL ruft auf: Wir sind das Stadtbild! – Aktiv(istisch)e Mittagspause

      22.10.2025

      Liebe Mitglieder, Ehrenamtliche und Freund*innen,

      in den letzten Tagen hat Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt, es gebe „natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem“ im Hinblick auf Migration. Mit seiner weiteren Bemerkung, man müsse die eigenen Töchter fragen, ob sie sich noch sicher fühlten, hat er suggeriert, dass von Menschen mit Flucht- und Migrationsgeschichte eine besondere Gefahr ausgehe. Diese Worte treffen viele von uns, haben uns verletzt und wütend gemacht. Wir möchten zeigen: Unsere Stadt steht für Offenheit, Respekt und Zusammenhalt – und gegen jede Art von Rassismus und Sexismus!

      Darum laden wir herzlich ein, morgen, am Mittwoch, den 22.10. um 13 Uhr auf den Rathausplatz zu kommen.

      Wir machen dort ein gemeinsames Foto für Vielfalt und Menschlichkeit – als Zeichen für das Stadtbild, das wir leben!

      Tragt gerne bunte Kleidung oder ein Exil T-Shirt, falls ihr eins habt oder was euch sonst gefällt. Die Aktion dauert nur wenige Minuten und ist keine Kundgebung, sondern ein gemeinsames Foto, welches wir im Nachgang auf unseren Kanälen teilen möchten. 

      Teilt die Aktion gerne weiter. Kommt einfach vorbei – jede Person zählt!

      Viele Grüße aus dem „Exil“

      Reichtum ist keine Privatsache. Eine gerechte Gesellschaft braucht eine Vermögenssteuer

      10. November 2025, Lagerhalle, Spitzboden

      Die Vermögenssteuer ist in Deutschland formal nie abgeschafft worden – und angesichts wachsender Ungleichheit aktueller denn je. Eine faire Besteue-rung großer Vermögen kann helfen, die gesellschaftliche Spaltung zu verringern, antidemokratischen Tendenzen entgegenzuwirken und soziale Gerechtigkeit zu fördern. Eigentum verpflichtet – auch im Sinne des Gemeinwohls.

      Wir diskutieren, warum die Wiedererhebung der Vermögenssteuer ein wichtiger Schritt wäre: für eine gerechtere Verteilung, die Stärkung der Demokratie und zur Finanzierung des dringend nötigen ökologischen Wandels.

      Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

      WANN: 10. NOVEMBER 2025 | 18:00 UHR 

      WO: LAGERHALLE | SPITZBODEN | ROLANDSMAUER 18, OSNABRÜCK

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      „Friedenstüchtig – eine Frage der Entscheidung!“ Wir würdigen die „Veteranen“ der Kriegsdienstverweigerung

      Presseinformation zur Veranstaltung am 12.11.2025

      „Friedenstüchtig – eine Frage der Entscheidung!“ Zu diesem Thema findet am 12.11.2025 ab 18.00 Uhr im Osnabrücker Stadtgalerie Café, Am Markt 13, eine Gesprächs- und Diskussionsveranstaltung statt. In Zeiten von Veteranenveranstaltungen für ehemalige Soldaten, Bemühungen um Aufrüstung und Debatten um „Kriegstüchtigkeit“ wollen die Veranstalter nach eigenen Worten die „Veteranen“ der Kriegsdienstverweigerung würdigen. Einen Impuls zum Thema „KDV gestern und heute“ gibt Felix Paul, Beauftragter für Friedensfragen der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover. Paul ist Mitglied der evangelischen Arbeitsstelle für Kriegsdienstverweigerung. Das Treffen ist offen für alle interessierten und fragenden Menschen, insbesondere auch für junge Menschen. In den aktuellen Debatten um die Wiedereinführung einer Wehrpflicht wollen die Veranstalter mit ihnen ins Gespräch kommen, um bei einer Entscheidungsfindung zu helfen. Der musikalische Rahmen wird gestaltet von Nobert Böhmer. Die Moderation hat Dr. Winfried Verburg. Veranstalter sind der „Politische Frühschoppen im Stadtgalerie Café“ sowie die katholische Friedensbewegung Pax Christi-Regionalverband Osnabrück-Hamburg. Das Datum der Veranstaltung ist zugleich der 70. Jahrestag der Wiederbewaffnung Westdeutschlands und gilt als Gründungsdatum der Bundeswehr.

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      Forum Wärmepumpe Osnabrück

      Willkommen beim Forum Wärmepumpe Osnabrück – Dein Informations- und Kontaktportal für Wärmepumpen in Osnabrück (hier klicken)

      Du hast Fragen zum Thema Wärmepumpe oder bist auf der Suche nach Ansprechpartnern für deine Fragen? Dann helfen wir dir weiter.

        Wer wir sind

        Wir, das sind Aktive von OS klimaneutral, Solarenergieverein, Nwerk eG, SFF und andere Initiativen.

        Was wir wollen

        Wir möchten ein Netzwerk aufbauen, um Bürger:innen über das Thema zu informieren und ihnen den Umstieg auf eine klimaneutrale Wärmeversorgung mittels Wärmepumpe zu erleichtern.

        Dazu planen wir, Informationsveranstaltungen und Plattformen zu verschiedenen Themen (technische und rechtliche Infos, Förderungen und Finanzierungen) mit verschiedenen Formaten rund um das Thema Wärmepumpe anzubieten.

        Außerdem möchten wir die unterschiedlichen Akteure zu dem Thema zusammenbringen.

        Veranstaltungshinweis


        Scientists4Future: Neue Vortragsreihe Wintersemester 2025

        1.10.2025

        Die S4F haben es wieder geschafft, eine attraktive Mischung an Vortragsthemen und dafür Vortragende zu gewinnen. Vielen Dank.

        Plakat_S4F_Vortragsreihe_WS-25-26_A3

        Kundgebung und Demo: Fridays For Future Osnabrück beteiligt sich an weltweiten Klimademos am 20.09.2025

        PRESSEMITTEILUNG von Fridays For Future Osnabrück

        Am Samstag, den 20. September 2025 demonstriert Fridays for Future in über 60 Städten in Deutschland unter dem Motto #ExitGasEnterFuture für ambitionierten Klimaschutz. Gleichzeitig ist in Osnabrück diesen September ein Aktionsmonat von Gruppen der Klimagerechtigkeit im Bündnis
        “KlimaKoop”. Fridays for Future Osnabrück veranstaltet zusammen mit diesem Bündnis am Samstag um 14 Uhr auf dem Platz der deutschen Einheit vor dem Theater eine Kundgebung mit anschließender Demonstration. Die Klimabewegung kritisiert auf nationaler Ebene die Pläne der Bundesregierung für den Ausbau klimaschädlicher Gasinfrastruktur und fordert einen konsequenten Gasausstieg und Ausbau der Erneuerbaren Energien. Auf lokaler Ebene steht für das Bündnis die verschlafene Verkehrswende im Mittelpunkt. Sie sprechen zudem den viel zu mickrigen Markt der Mobilität an, der zuvor auf dem Domvorplatz stattfinden wird.

        „Neue Gaskraftwerke und -bohrungen sind nichts anderes als Brandbeschleuniger der Klimakrise. Während Millionen Menschen schon heute unter Dürren, Hitzerekorden und Überschwemmungen leiden, blockiert die Bundesregierung die Energiewende und macht Politik für fossile Konzerne. Am 20. September gehen wir bundesweit auf die Straße – für einen konsequenten Gasausstieg, für soziale Gerechtigkeit und für eine Energieversorgung, die Zukunft hat.“, sagt Miriam von Fridays for Future
        Osnabrück

        Die Proteste sind Teil einer weltweiten Aktionswoche; in knapp 100 Ländern finden Klimaproteste statt. Neben dem bundesweiten Motto von Fridays for Future zu Gas spricht die Ortsgruppe Osnabrück zusammen mit dem Bündnis KlimaKoop die verschlafene Verkehrswende an, wie auf dem Markt der Mobilität zu erkennen sei: die kleinen Projekte, entstanden aus den großen Worten, sind zu mickrig um die Klimakrise abzuwenden.

        „Dieser Markt der Mobilität ist ein Markt der verpassten Möglichkeiten. Wir entscheiden jetzt, ob wir in ein-zwei-drei Jahrzehnten viel häufiger im Hochwasser stehen und gleichzeitig unsere Trinkwasserquellen ausgetrocknet sind.“ sagt Lena von Fridays for Future Osnabrück

        Stattdessen stellt das Bündnis folgende Forderungen auf: Bessere Fahrradwege durch konsequente Umsetzung des Radentscheids und Fahrradstraßen ohne motorisierten Durchgangsverkehr. Sich gegen die zunehmenden MIV-Zahlen einsetzen: VW-Werk Osnabrück in ein Zukunftswerk umbauen, Parkpreise erhöhen, Anzahl Parkplätze verringern, P+R ausbauen. Letztendlich ÖPNV attraktiver gestalten: altbekannte Busbeschleunigung, keine Preiserhöhungen wie aktuell in Diskussion, keine Taktreduzierung. Das Modellprojekt Moin+ nun in allen Teilen des Landkreises umsetzen und nicht nur spärlich verlängern. Mit dem neuen, fünften Nahverkersplan dies nicht verschleppen, sondern konsequent realisieren – schön klingende, neue Planungsinstrumente tun das nicht von alleine. Keine
        A33-Nord, dafür Fernverkehr und Logistik schneller auf die Schienen verlagern. Für die Logistik ist auch der Stichkanal eine nachhaltige Alternative. Dieser muss laut den Aktitvist*innen durch Ausbau der
        Schläusen und Förderung des Hafens zukunftsfähig gemacht werden.

        In Osnabrück findet um 14 Uhr die Kundgebung auf dem Platz der deutschen Einheit vor dem Theater statt. Um 15 Uhr folgt ein Demozug durch die Stadt zum Hauptbahnhof für eine dortige Zwischenkundgebung. Letztendlich bewegt sich der Demozug zurück zum Theatervorplatz. Es gibt Redebeiträge von Fridays for Future Osnabrück selbst sowie von Bündnispartnerinnen aus der KlimaKoop wie u.a. Robin Wood e.V. zum Zukunftswerk Osnabrück, dem BUND Osnabrück und LiKOs. Außerdem sprechen das Orgateam der Filmreihe The Week und die Scientists4Future Osnabrück.

        „Die Klimakrise trifft schon heute vor allem die Menschen, die am wenigsten dafür verantwortlich sind – im globalen Süden, aber auch Menschen mit geringem Einkommen hier bei uns. Währenddessen steckt diese Bundesregierung Milliarden in neue fossile Projekte und verschärft die Krise damit weiter. Und hier in Osnabrück gibt es nur Versprechen für eine nachhaltige Verkehrswende, die nicht umgesetzt werden. Am 20. September stehen wir deshalb hier und in ganz Deutschland auf der Straße für konsequenten und sozialen Klimaschutz!“, sagt Max von Fridays for Future Osnabrück.

        Um die nötigen Veränderungen im Umgang mit der Klimakrise gemeinsam voranzubringen, laden Leben und Lernen e.V. und die Ortsgruppe Osnabrück sowie weitere Unterstützer*innen zu der interaktiven Filmreihe The Week ein: In den zwei Wochen nach dem Klimastreik werden zwei Durchläufe von The Week angeboten. An jeweils drei Abenden stehen drei zentrale Fragen im Mittelpunkt, die mit Filmen eingeführt und anschließend in moderierten Gesprächen vertieft werden: Wo stehen wir? Wie sind wir
        dahin gekommen? Und wie kommen wir da wieder heraus? „Damit möchten wir informieren, sensibilisieren und Menschen ermutigen – und interessierte und aktive Menschen zusammenzuführen“, sagt Max von Fridays for Future Osnabrück.

        The Week – Klimakino 22.9. – 2.10.2025


        Instagram-The-Week-neu-fuer-alle

        4. Osnabrücker Landpartie (OLP) am Sonntag 14. September 2025

        Radeln * Musik * Information * Kultur * Begegnung * Natur – zwischen Osnabrück – Wallenhorst – Bramsche – Belm. Link zur Landpartie Homepage: https://os-landpartie.de/olp-2025/

        OLP_Programmflyer_01.09.2025

        Antikriegstag 2025. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

        Quelle: https://osnabrueck-emsland.dgb.de/++co++e6491d1c-7778-11f0-89f5-f3afa62a12b8

        Kundgebung am 1. September 2025, 18 Uhr auf dem Markt, vorm Rathaus.

        FRIEDLIEBEND UND ANTIFASCHISTISCH

        Am 01. September jährt sich der Tag, den die Geschichtsbücher als Beginn der Kampfhandlungen des 2. Weltkrieges benennen. Die Entscheidungen dazu waren längst getroffen, der Krieg vorbereitet. Die faschistische Diktatur in Deutschland trieb die Welt in Krieg und Zerstörung. Der Schrecken, den Gewaltherrschaft und Morden hinterließ, prägt dieses Land.

        Leider auch das Leugnen dessen, was damals geschah. Ein ärgerlicher Grund, den Antikriegstag zu begehen. In Nachkriegszeiten hat auch deshalb das Antikriegsmotto leider nie an Bedeutung verloren.

        NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS!

        Das Erinnern an die von Militarismus und Nationalismus geprägte Gewaltherrschaft ist verbunden mit der Verantwortung, die dieses Land dafür trägt. Und für das eindeutige „NIE WIEDER!“ 

        Kriegstüchtig sein, Aufrüstung auf Kredit (zukünftige Steuereinnahmen), die Grenzen dicht machen – das ist eine Politik, die ausgrenzt. Genauso wie die fortschreitende gesellschaftliche Spaltung mit wachsender Armut oder Ausgrenzung von Teilhabe. Krieg hat viele Gesichter! Krieg bedeutet immer entgrenzte Gewalt. Zerstörung, Hunger, Unterdrückung und Sterben. Das fängt im Kleinen an, mit der Wortwahl, bis es in Kriegen explodiert.

        Der Antikriegstag steht für die Menschen, die sich der Logik des Militarismus verweigern. Kein Krieg hat je Freiheit gesichert, sondern immer nur zerstört, vernichtet. Wenn Kriegsrhetorik oder Kriegsherren unsere Welt bestimmen, sollen Menschen sterben, ist Zerstörung die Absicht. In jedem Krieg gibt es keine Regeln, keine Rücksicht. Das Morden von Menschen ist die Absicht. Wer Waffen für den Krieg hortet, will dazu bereit sein. Es geht anders. Für eine Zukunft, in der Krieg keine Option ist. In Frieden leben ist allerdings mehr als existieren. Unabdingbar ist, dass alle Menschen mit gleichen Rechten teilhaben können. Ohne Ausgrenzung, Armut, Unterdrückung oder Gewalt.

        Vom Balkan über Irak nach Afghanistan wurde die internationale Politik militarisiert. In Osteuropa, Nahost und Afrika herrscht ein Kriegsgeschehen völlig entgrenzter Zerstörung. Menschen-rechte werden dort überall fundamental missachtet. Das ist doch irre. Sich gegen Krieg zu wenden, braucht mehr, als diplomatisch Partei zu ergreifen. Autoritäre Regime, Unterdrückung, und die Flucht davor bedürfen der Grundrechte. Die aufzuge-ben, bereitet Kriege vor und Aufrüsten raubt dem friedlichen Zusammenleben die Ressourcen.

        Solidarität mit den Menschen, die um friedliches Miteinander ohne Gewaltherrschaft und Unterdrückung streiten, die flüch-ten müssen, die für selbstbestimmtes Leben unter Gleichen eintreten!

        GEGEN MILITARISIERUNG UND NATIONALISMUS – WEHRHAFT ANTIFASCHISTISCH!

        Antikriegstag 2025 _Flyer (PDF, 2 MB)

        „Gaia – Dein blaues Wunder in der Bergkirche“ – unter Mitgestaltung der S4F Osnabrück

        Liebe Umwelt- und Klimaschutz – Aktive,

        wie wunderbar, aber auch wie zerbrechlich unser blauer Planet ist, wird oft erst beim Betrachten aus dem Weltraum überdeutlich – so wie es etwa Astronauten in der Raumstation ISS oder den Apollo-Flügen ehrfürchtig empfinden. 

        „Gaia – Dein blaues Wunder in der Bergkirche“ heißt das attraktive und vielfältige Programm der Bergkirche Osnabrück. Es wird von vielen Akteuren – auch von uns S4F – mit besonderen Beiträgen gestaltet und nimmt genau „unsere Erde“ aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Eine 6 m große, leuchtende Weltkugel des Künstlers Luke Jerram gibt im Kirchenraum einen wunderbaren Rahmen und führt zu einer ganz besonderen Atmosphäre!

        Wir laden Sie und Euch sehr herzlich ein, vom 16. August bis 15. September dabei zu sein! 

        Aus der Fülle der angebotenen (kostenfreien!) Aktionen ist sicherlich auch etwas für Sie und Euch, und auch für Kinder und Jugendliche dabei! Da lohnt es sich, in das unten angehängte Programm oder auch auf die Homepage der Bergkirche Osnabrück zu schauen.

        Wir als Scientist for Future Osnabrück beteiligen uns mit mehreren Abendbeiträgen (Science Slam, Frauenchor Yellow, Vortrag über Schimpansen als unsere nächsten Verwandten)! Zudem freuen wir uns auf Diskussionen, Austausch und Informationen zur Klima- und Artenvielfaltskrise, aber auch zu lokalen Schritten der Klimaanpassung in Osnabrück: An unseren Posterwänden und Video-Projektionen stehen wir immer dienstags und freitags, 15 – 17 Uhr, bereit – herzlich willkommen! Mehr über unser Engagement und Aktivitäten der S4F Osnabrück finden Sie hier.
        Mit besten Grüßen
        Dr. Wolfgang Schaefer
        Scientists for Future Osnabrück

        „Den Rechten die Räume nehmen“ Kundgebung am 26.07., 17 Uhr, Am Markt

        PRESSEMITTEILUNG 23.7.2025

        „Den Rechten die Räume nehmen“ hält an Kundgebung fest

        Die antifaschistische Mitmachkampagne „Den Rechten die Räume nehmen“ ruft trotz Verlautbarung der AfD Osnabrück, ihren monatlichen Stammtisch nicht mehr in der Kneipe „JohannisBier-Stube“ abzuhalten, weiterhin zur antifaschistischen Kundgebung auf.

        Der Stammtisch wurde einmal pro Monat dienstags abgehalten, dies ist von der Kampagne dokumentiert. Dienstag war in der Kneipe Ruhetag. „Der Wirt hat also, extra für die AfD, seine Kneipe am Ruhetag geöffnet, das ist nur mit politischer Sympathie für diese Partei zu erklären.“ erklärt Pressesprecher*in Charly Jung dazu. „Wir sprechen hier also auch nicht über bspw. fünf AfD-Mitglieder, welche Samstags eine Kneipe besuchen, sondern über die bewusste Entscheidung einer faschistischen Partei Räume zur Verfügung zu stellen. Dies kann nicht durch finanzielle Gründe erklärt werden, ein monatlicher AfD Stammtisch wirft hier schlicht nicht genug ab“.

        Die Bekanntgabe der AfD ihren Stammtisch nun nicht mehr in der „JohannisBier-Stube“ abzuhalten, ist für die Kampagne kein Grund die Kundgebung abzusagen. „Die AfD hat sich laut ihrer Mitteilung selbst vor die Tür gesetzt, der Gastwirt hat das eben nicht getan oder sich sonst in irgendeiner Form dazu verhalten. Das Ziel der AfD dahinter dürfte sein, zukünftig die Chance auf Räume in Osnabrück nicht vollends zu verspielen.“

        Die AfD wirft indes der Kampagne vor den Gastwirt zu bedrohen, Charly Jung erklärt dazu: „Es ist das alte Spiel der AfD sich als Opfer zu generieren, die Kampagne hat Öffentlichkeit geschaffen, für die AfD ist das wohl bereits ‚Bedrohung‘“.

        Mit der Kundgebung möchte die Kampagne weiterhin ein Zeichen setzen, der AfD keinerlei Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

        Projekt Klimaheld*innen

        JULI 2025 – DEZEMBER 2026

        Projekt_Klimaheld-innen