Gemeinsam vor Ort für eine atomwaffenfreie Welt!

13. August 2020

Seit dem 6. August 2020 stehen bundesweit ca. 300 Plakatwände mit der Aufschrift: „Hiroshima und Nagasaki mahnen – Für das UN-Atomwaffenverbot“ und nun auch an vier verschiedenen Standorten in Osnabrück.

Im Rahmen eines Pressetermins am 12. August vor Ort an der Sutthauser Straße 47 gedachten Vertreterinnen und Vertreter der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI), von Pax Christi im Bistum Osnabrück, der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstverweigerer und von Attac der vielen Opfer von Hiroshima und Nagasaki. Vor 75 Jahren wurden auf die beiden Städte die ersten Atombomben abgeworfen. Knapp 100.000 Menschen starben in den Explosionen, in den Monaten darauf waren mehr als 200.000 Menschen gestorben. Bis heute leiden Überlebende an den Spätfolgen.

In verschiedenen Redebeiträgen wurde darauf hingewiesen, dass auch noch heute mehr als 13.000 Nuklearwaffen unsere Sicherheit bedrohen. Es wurde gefordert, dass Deutschland den von der UN verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrag endlich unterzeichnen muss. Dieser Vertrag verbietet die Entwicklung und Produktion, den Test, Erwerb, Transport, die Lagerung und Stationierung sowie den Einsatz und die Drohung mit Atomwaffen. Unter dem Beifall der Anwesenden meinte ein Sprecher: „Deutschland hat sich in hochgradig peinlicher und völlig inakzeptabler Weise gegen die Verhandlungen gestellt und gegen den Vertrag gestimmt.“ 

Die an dieser Aktion beteiligten Friedensinitiativen werden sich auch weiter vor Ort für eine atomwaffenfreie Welt einsetzen, denn das Erinnern an diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit hat eine klare Botschaft: Nie wieder! 

https://www.hiroshima-nagasaki.info/

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