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Wochenereignisse

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9. Februar 2026(2 Veranstaltungen)

Chorprobe Gewerkschaftchor "Roter Akkord"


9. Februar 2026

Chorprobe ist jeden Montag von 19 bis ca. 21 Uhr im Stadtteiltreff Heinz Fitschen Haus, Heiligenweg 40, 49084 Osnabrück

Kontakt per E-Mail: Heinrich.Bossmann1@t-online.de

Für mehr Informationen auf den Infolink klicken.

Heinz-Fitschen-Haus
Heiligenweg 40
Osnabrück, 49084
10. Februar 2026(1 Veranstaltung)

Vortrag Graue Wölfe - Rechte Gefahr unter dem Radar


10. Februar 2026

Für den 10.02. haben LikOs Dr. Ismail Küpeli zum Thema "Die Grauen Wölfe – Rechte Gefahr unter dem Radar" nach Osnabrück eingeladen.

10.02. 18:00 Uhr, EW-Gebäude (Seminarstraße 20), Raum 15/128

Libertäre Kommunist*innen Osnabrück {LIKOS}

Die extreme Rechte in Deutschland wird stärker und selbstbewusster. Die AfD erhält mehr und mehr Zulauf. Rechte Aussagen und Politik werden aber
nicht nur von ihr, sondern auch der CDU und der „Mitte“ betrieben. Die immer restriktivere und offen rassistische Politik gegen Geflüchtete und
der Angriff auf Bürgergeldempfänger:innen sind nur zwei Beispiele.

Doch von der breiten Gesellschaft weitestgehend unbeachtet, ist seit Jahrzehnten auch die türkische extreme Rechte aktiv. Und das obwohl sie mit etwa 12.000 Anhänger:innen die zweitgrößte extrem rechte Bewegung in Deutschland darstellt.

Mit der Veranstaltung „Die Grauen Wölfe – Rechte Gefahr unter dem Radar!“ wollen wir auch in Osnabrück dafür sorgen, dass die „Grauen Wölfe“ (Ülkücü-Bewegung) nicht länger unter dem Radar bleiben.

Denn auch in Osnabrück sind die „Grauen Wölfe“ aktiv – und gefährlich. Ihre Ideologie ist zutiefst geprägt von autoritären, nationalistischen, rassistischen, antisemitischen und queerfeindlichen Elementen. Ebenso auffällig ist das Verschwörungsdenken im türkischen Rechtsextremismus, das mit zahlreichen Feindbildkonstruktionen unter anderem gegen Armenier, Juden, Kurden und allgemein gegen den Westen einhergeht. In den letzten Jahren hat insbesondere der israelbezogene Antisemitismus innerhalb des türkischen Rechtsextremismus an Relevanz und Intensität zugenommen.

Die „Grauen Wölfe“ unterhalten als „türkische Kulturvereine“ getarnte Orte, lange Zeit befanden sich ihre Räumlichkeiten in Osnabrück in der Meller Straße. Sie versuchen Einfluss auf die lokale Politik zu nehmen und sind eine reelle Gefahr für all jene, die sie zu ihren Feinbildern zählen!

Dr. Ismail Küpeli beleuchtet in seinem Vortrag die Geschichte, Ideologie, Akteure und Netzwerke der türkischen extremen Rechten, stellt aber auch antifaschistische Gegenstrategien vor.

Er ist Politikwissenschaftler und beschäftigt sich mit Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus in Deutschland und der Türkei – sowohl in der jeweiligen Mehrheitsgesellschaft als auch innerhalb der jeweiligen Minderheiten. Als Koordinator des Projekts ›Dersim 1937/38‹ an der Ruhr-Universität Bochum ist er für die Aufarbeitung der Vernichtungsoperationen des türkischen Militärs in der Region Dersim zuständig. Seine Dissertation über die kurdische Frage in der Türkei an der Universität zu Köln erschien im Juni 2022 im transcript Verlag. Die Promotion wurde durch ein Stipendium der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert.

Im Anschluss an den Vortrag wird es Raum für eine Diskussion und den Austausch geben. Kommt vorbei und nutzen wir gemeinsam die Veranstaltung, um uns auch für Kampf gegen den türkischen Rechtsextremismus in Deutschland zu wappnen. Antirassismus und Antifaschismus müssen zusammengedacht und praktisch umgesetzt werden – damit dies gelingt, braucht es das nötige Verständnis und Hintergrundwissen und unser aller Engagement. Die Veranstaltung kann hierfür den Auftakt bieten.

Universität Osnabrück Erweiterungsgebäude Seminarstr.
Seminarstrasse 20
Osnabrück, 49074
11. Februar 2026(1 Veranstaltung)

SEEBRÜCKE-Film „To a Land Unknown“


11. Februar 2026

Liebe Unterstützer*innen der Seebrücke,

heute möchte ich Sie/euch auf die Aufführung des Films To a Land Unknown hinweisen.

Lagerhalle, 11. Februar, 19 Uhr    Tickets hier

Veranstalter: Seebrücke Osnabrück und Deutsch-Palästinensische Gesellschaft
Nach dem Film Gespräch zur Situation von Geflüchteten in Griechenland und der aktuellen Situation in Gaza.

TO A LAND UNKNOWN

Hier finden Sie ein ausführliches Interview mit dem Regisseur

Ein heruntergekommenes Viertel am Rande Athens, das von Kriminalität und Armut gezeichnet ist: Die Cousins Reda (Aram Sabbah) und Chatila (Mahmoud Bakri) ringen täglich mit der gleichen Notlage wie hunderttausend andere Palästinenser:innen – dem Leben als Geflüchtete. Chatila und Reda sparen Geld, um sich gefälschte Pässe zu kaufen und aus Athen zu fliehen. Als Reda jedoch ihr hart verdientes Geld aufgrund seiner gefährlichen Drogenabhängigkeit verliert, schmiedet Chatila einen extremen Plan: Sie geben sich als Schmuggler aus und nehmen Geiseln, um ihn und seinen besten Freund aus ihrer hoffnungslosen Lage zu befreien, bevor es zu spät ist.

Verbunden durch Liebe und Freundschaft, aber auch die Last der Verzweiflung, die sie über Zeit und Ort hinweg verfolgt, kämpfen sie darum, ihrem Elend zu entkommen und eine bessere Zukunft für sich selbst und ihre Lieben, die sie zurückgelassen haben, zu sichern. Aber gibt es überhaupt einen Ausweg für die beiden? Wie kann die Menschlichkeit bewahrt werden, wenn man in ein Leben hineingeboren wird, das von unaufhörlicher Grausamkeit geprägt ist?

To a Land Unknown ist eine einfühlsame, bewegende und fesselnde Auseinandersetzung mit der Situation der Palästinenser:innen und damit, was es bedeutet, ein:e staatenlose:r Geflüchtete:r in einer von rassistischen Vorurteilen und sozialen Ungleichheiten geprägten Welt zu sein. Der bekannte dänisch-palästinensische Filmemacher Mahdi Fleifel hat seinen neuesten Film gemeinsam mit dem marokkanisch-britischen Drehbuchautor und Filmemacher Fyzal Boulifa geschrieben. Der Film feierte seine Premiere 2024 bei den Filmfestspielen von Cannes und gewann den Publikumspreis beim Internationalen Filmfestival Thessaloniki.

105 Minuten
Großbritannien/Palästina/Frankreich/Griechenland/Niederlande/Deutschland/Katar/Saudi-Arabien

Rolandsmauer 26
Osnabrück, 49074
12. Februar 2026(1 Veranstaltung)

Keine Panzerfabrik in Osnabrück - Vortrag & Diskussion


12. Februar 2026

Das VW-Werk im Fledder steht vor dem Aus. Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat Interesse an einer Übernahme signalisiert. Doch seit Sommer 2025 formiert sich Widerstand gegen eine Konversion zur Panzerfabrik. Wird der Streit ums Werk zum Kristallisationspunkt für eine bundesweite Debatte?

Im Vortrag mit anschließender Diskussion wollen wir folgende Fragen beantworten:
Was für ein Unternehmen ist Rheinmetall?
Wie ist die allgemeine Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft zu bewerten?
Was würde eine Umwandlung des VW-Werks auf Rüstungsproduktion konkret bedeuten für Belegschaft, Stadt und Gesellschaft?
Wer entscheidet letztendlich über die Zukunft des Standortes?
Wie sehen zukunftsweisende Alternativen aus?

Wo? Buchhandlung zur Heide,  Dielingerstraße 42 B, 49074 Osnabrück
Wann? Do, 12. Februar 2026, Beginn um 19 Uhr
Eintritt frei.

Buchhandlung zur Heide
Dielinger Strasse 42b
Osnabrück, 49074
13. Februar 2026
14. Februar 2026
15. Februar 2026(1 Veranstaltung)

Spontandemo Fridays For Future am 15.2.26. Wissenschaft statt Trump


15. Februar 2026

Trump hat die wichtigste Grundlage für den Klimaschutz in den USA gekippt
Dagegen und für einen wissenschafftsbasierten Klimaschutz protestieren wir am Sonntag, 15.2. um 15:30 Uhr im Schlossgarten mit folgendem Demozug

In den USA werden Treibhausgase nun nicht mehr als Gefahr eingestuft. Diese Einstufung basierte eigentlich auf wissenschaftlichen Studien. Sie war die rechtliche Grundlage zur Regulierung von Treibhausgasen, die nun weg fällt. Der Klimaschutz wird somit praktisch abgeschafft, während Trump sich dafür von der Kohle- und Gasindustrie bezahlen lässt!

Und auch hier in die Deutschland will Merz den Emissionshandel zugunsten der Industrie abschaffen. Wir brauchen jedoch einen wirtschaftlichen Wandel, der sich nur mit Anreizen zum CO² sparen erreichen lässt!

Wir dürfen uns den wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht verschließen und müssen jetzt handeln!
Wir fordern deshalb kein Rückschritt beim Klimaschutz!

Schloss der Universität Osnabrück,
Neuer Graben / Schloss
Osnabrück, 49074