Aufruf der Osnabrücker Fridays For Future

Am Samstag, den 18.12. wollen die Querdenker*innen wieder durch Osnabrück ziehen. Aus diesem Anlass gibt es um 13:15 eine Gegendemonstration am Willy-Brandt-Platz, an dem auch die Schwurbelleute vorbeispazieren werden. Politische Maßnahmen darf man kritisieren aber bitte auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.
FFF Osnabrück
Anmerkung von Osnabrück-Alternativ: … und nicht gemeinsam mit der profaschistischen AfD. Link „warum ist die AfD profaschistisch?“
Pressemitteilung des Umwelforum vom 13.12.2022
PM-Solar-Offensive-OS-2021_korr
13.12.2021. Auch heute haben wir an mehreren Stellen für ein paar Minuten den fließenden Verkehr am Wallring zum Erliegen gebracht, um auf die miserable Sicherheitssituation für Radfahrerinnen aufmerksam zu machen. Wir begrüßen es ausdrücklich, dass der Stadtrat in der vergangenen Woche entschieden hat, im Stadtentwicklungsausschuss neue Lösungen für die Umgestaltung des Rings zu erkunden. Es scheint also auch hier angekommen, dass das im Sommer 2021 ins Leben gerufene „Pilotprojekt“ zum Umbau des Rings nicht hinreichend ist. Es ist doch bezeichnend, wenn die Realisierung der nach der VwV-StVO empfohlene Breite für benutzungspflichtige Radwege als „innovatives Projekt“ verkauft wird. Es ist uns wichtig festzuhalten, dass LKW- und PKW-Fahrerinnen häufig kein Vorwurf gemacht werden kann, wenn sie Radfaherinnen schädigen, weil die verkehrstechnische Infrastruktur ungünstig gestaltet ist. Neben dem Sicherheitsgedanken muss allen Beteiligten zudem klar sein, dass auch aus Gründen des Klimaschutzes eine Verkehrswende in der Stadt notwendig sein wird. Dies kann nur gelingen, wenn Fußgängerinnen und Radfahrer*innen sicher und angenehm durch die Stadt gelangen. Nur so wird es für Menschen selbstverständlich, kurze Strecken ohne Auto zurückzulegen.
Daher haben wir eine klare Forderung:
Der gesamte Ring muss tatsächlich innovativ umgestaltet werden. Die zwei äußeren Spuren sollen (als Einbahnstraße) für PKW zur Verfügung stehen. Die zwei inneren Spuren werden für Rad und Bus genutzt. Nur durch diese klare Trennung der Verkehrsteilnehmer*innen kann sichere Mobilität für alle gewährleistet werden. Zudem muss es möglich sein, zu zweit nebeneinander Rad zu fahren, während andere Räder noch problemlos überholen können. Die Möglichkeit des gemeinsamen Radfahrens steigert dessen Qualität massiv und sorgt dafür, dass z.B. auch Eltern und ihre Kinder sicherer unterwegs sind.
Wie kann es sein, dass wir unsere Kinder und Großeltern nicht guten Gewissens durch Osnabrück Radfahren lassen können? Warum müssen wir Angst haben, ob unsere Lieben heile nach Hause kommen? Dass vor allem erwachsene Menschen zu den Opfern am Ring gehören, zeigt doch eines deutlich auf: Kinder und ältere Menschen trauen sich erst gar nicht, dort zu fahren. Ein guter Indikator für eine angemessene Radinfrastruktur wäre doch, wenn wir bedenkenlos die „schwächsten“ Mitglieder unserer Gesellschaft mit dem Rad durch die Stadt fahren lassen können. Die Neugestaltung des Rings wäre also auch ein Freiheitsgewinn für Viele!
Daher: Ring frei! 2 & 2
per E-Mail von ring-frei@riseup.net

Liebe Freunde und Freundinnen der Seebrücke und von Exil e.V..
Seit Wochen ist die Situation im belarussisch-polnischen Grenzgebiet katastrophal. Menschen, die über Belarus versuchen, in die EU zu fliehen, werden systematisch aus Polen zurück in eine militärisch abgeriegelte Pufferzone gedrängt und dort festgehalten. Sie sind schutzlos Kälte, Nässe und Hunger ausgeliefert. Mindestens zehn Menschen sind bereits gestorben.
Mitten in Europa werden Grenzzäune gegen schutzsuchende Menschen errichtet – das passiert vor unseren Augen und wir dürfen nicht wegschauen. Wir stellen uns dieser rechten Stimmungsmache und der Gewaltrhetorik entschlossen entgegen! Unsere Solidarität und unser Handeln sind jetzt gefragt.
WIR SAGEN: Stellt die Ampel auf Grün für Aufnahme!
Um ein klares Zeichen zu setzen, möchten wir – das sind die Seebrücke Osnabrück und Exil e.V. – uns am 16.12.2021 um 17 Uhr auf dem Rathausplatz treffen. Organisiert euch eine Taschenlampe, ein Fahrradlicht, eine Stirnlampe o.ä. und seid möglichst zahlreich dabei. Wir haben grünes Transparent-Papier vorbereitet, was unsere Lichter in grün erstrahlen lässt. Bitte denkt außerdem an eine FFP2-Maske und haltet vor Ort min. 1,5m Abstand.
#GrünesLichtFürAufnahme! – Das heißt in Polen: In diesem Haus findest du Menschen, die den Flüchtenden helfen wollen und denen man vertrauen kann. Auch in Polen gibt es Widerstand gegen die Abschottungspolitik und den entwürdigenden Umgang mit Geflüchteten. Diesen Pol*innen gilt – wie den Geflüchteten – unsere Solidarität.
Wir freuen uns auf viele Gesichter und viele Lichter.
Seebrücke Osnabrück & Exil e.V.

von J. Dietrich:
STREAMING A M A N D L A
Am 11.12.2021 über : youtu.be/IOFXvKenVp4 .
Das schöne kleine Amandla-Festival im September 2021 mit der Botschaft : „Respekt , Toleranz und Frieden“
durften ja -Corona bedingt- nur relativ wenige Menschen miterleben . Die interessanten Bands und Solisten aus <vieler Menschen Länder> spielten vor einem kleinen Publikum in Clubatmosphähre im SunstAnZ , Osnabrück : http://www.substanz-os.de ! Ein tolles Ambiente und eine klasse Zusammenarbeit mit den Aktivisten dort !
Aufgrund der besonderen Nachfrage trat natürlich auch Wendo Joys „HARAMBEE“ https://youtu.be/RYVQm6SVMwUmit Musikern von 3 Kontinenten wieder auf . Ausserdem die legendären <Cliff Barnes & the fear of winning> https://youtu.be/fInYQ00wwp0 , Farah Wardehs https://www.facebook.com/farah.wardeh.39 „Visa Band“ mit hauptsächlich syrischen Musikern und als Solo-Musiker der charismatische Sänger und Saz-Spieler aus der Türkei : „Ozan Tunç“ https://youtu.be/6bgEP2wtY8M.
Als literarisches Highlight gab es Lesungen von einigen Texten des in Syrien bekannten und ausgezeichneten Dichters „Hasan Alhasan“ https://www.facebook.com/hasan.ebrahim.alhasan und im Anschluss jeweils die überzeugende Übersetzung vom EXIL e.V. Urgestein Klaus Stakemeier .
Die Stadt Osnabrück (über Katharina Opladen, FiedensKulturBüro) hatte dankenswerter Weise , wie in den letzten Jahren , einen guten Teil der Finanzierung , diesmal durch die Initiative „Kulturmarathon ‚Gemeinsam für Osnabrück'“ übernommen .
Angela von Brill schoss , wie so oft bei alternativen kulturellen Events fantastische Fotos !
SÜDAFRIKA . Fast zeitgleich wurden von einer mit uns kooperierenden südafrikanischen Initiative Aufnahmen von zwei Bands in Port Elizabeth gemacht : „Nomabotwe“ https://youtu.be/1XwcZLUQFH0
und „Poetic Soul“ : https://youtu.be/4PF1Sz8vyX8
Die Epidemie hat ja vielen Musikern das Reisen fast unmöglich gemacht . So kann durch dieses Projekt aktuell der musikalische Austausch und die Kooperation zwischen Künstlern verschiedener Länder/Kulturen realiter kaum stattfinden. Deshalb haben wir beschlossen , die Veranstaltung auf unsere Musikerkollegen in Gqeberha [Port Elizabeth] auszuweiten.
Wir hoffen , dass sie durch diese Kooperation vielleicht auch Fans in Deutschland finden.
GEMEINSAM . Ausgesuchte Mitschnitte (Videos) aus Südafrika werden aktuell mit den besten von der kreativen <Two West GmbH , Bielefeld > Crew in Osnabrück gefilmten Aufnahmen zusammengeschnitten und nun am 11.12.2021 bei youtube für international alle Interessierte sichtbar gestreamt . https://youtu.be/IOFXvKenVp4
Unsere Idee ist , dass <Amandla> dann vielleicht sogar abwechselnd in Niedersachsen und am Ostkap stattfinden kann . So könnte ein intensiver kultureller Austausch zwischen den eingewanderten Künstlern , den deutschen Künstlern und Künstlern vom Ostkap entstehen .
Organisiert wurde das mittlerweile 3.kleine Amandla-Festival wieder in erster Linie von 3 Gründungs-Mitgliedern (Wendo Joy , Bantu Mtshiselwa & Jürgen Dietrich) des gemeinnützigen interkulturellen ABANTU-development-Vereins, Südafrika/Osnabrück , dem in diesem Jahr der Pro Afrika Preis von der Prof. Hornhues Stiftung verliehen wurde .
J. Dietrich aka HansFelix

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe FriedensfreundInnen.
in der Anlage erhalten Sie eine Pressemitteilung der Osnabrücker Friedensinitiative OFRI zur Ernennung eines Bundeswehrgenerals zum Leiter des neuen Bund-Länder-Krisenstabs im Bundeskanzleramt.
Pressemitteilung-7-12-216.12.2021 – Für ein paar Minuten haben Radfahrer*Innen heute den Verkehr auf dem Wall blockiert und diese Stellungnahme geschickt. Vielen Dank:

Wir haben heute für ein paar Minuten den fließenden Verkehr am Wallring zum Erliegen gebracht. Damit möchten wir zum Ausdruck bringen, dass es nicht einfach weitergehen kann, wie bisher. Zahlreiche Fahrradfahrer*innen sind am Ring zu Schaden oder gar zu Tote gekommen.
Die Reaktionen darauf waren eine kurze mediale Berichterstattung, Bestürzung in der Bevölkerung und Bedauern bei den politischen Entscheidungsträger*innen. Geändert hat sich jedoch Nichts. Es gab ein wenig politischen Aktionismus und einzelne Alibi-Maßnahmen. Aber die zentrale Gefahrenursachen wurden überhaupt nicht angegangen. Auch nach dem jüngsten Unfall soll jetzt schnell eine symbolische Änderung der Verkehrsführung vorgenommen werden, während diverse andere Gefahrenstellen als tickende Zeitbomben unberührt bleiben.
Wir wollen nicht den schrecklichen Tod von Menschen für politische Forderungen instrumentalisieren. Unser aufrichtiges Beileid gilt den Familien und Angehörigen der Opfer, zu denen wir teilweise selbst zählen. Wir wollen mit unserem Protest und unseren Forderungen darauf aufmerksam machen, dass ein „Weiter so“ den Tod von weiteren Menschen billigend in Kauf nimmt.
Es ist uns wichtig festzuhalten, dass LKW- und PKW-Fahrer*innen häufig kein Vorwurf gemacht werden kann, wenn sie Radfaher*innen schädigen, weil die verkehrstechnische Infrastruktur ungünstig gestaltet ist. Das im Sommer 2021 ins Leben gerufene „Pilotprojekt“ zum Umbau des Rings ist leider kein zukunftsweisendes Vorhaben. Es ist doch bezeichnend, wenn die Realisierung der nach der VwV-StVO empfohlene Breite für benutzungspflichtige Radwege als „innovatives Projekt“ verkauft wird.Daher haben wir eine klare Forderung: Der gesamte Ring muss tatsächlich innovativ umgestaltet werden.
Die zwei äußeren Spuren sollen (als Einbahnstraße) für PKWs zur Verfügung stehen. Die zwei inneren Spuren werden für Rad und Bus genutzt. Nur durch diese klare Trennung der Verkehrsteilnehmer*innen, kann sichere Mobilität für alle gewährleistet werden. Zudem muss es möglich sein, zu zweit nebeneinander Rad zu fahren, während andere Räder noch problemlos überholen können. Die Möglichkeit des gemeinsamen Radfahrens steigert dessen Qualität massiv und sorgt dafür, dass z.B. auch Eltern und ihre Kinder sicherer unterwegs sind.
Wie kann es sein, dass wir unsere Kinder und Großeltern nicht guten Gewissens durch Osnabrück Radfahren lassen können? Warum müssen wir Angst haben, ob unsere Lieben heile nach Hause kommen? Dass vor allem erwachsene Menschen zu den Opfern am Ring gehören, zeigt doch eines deutlich auf: Kinder und ältere Menschen trauen sich erst gar nicht, dort zu fahren. Ein guter Indikator für eine angemessene Radinfrastruktur wäre doch, wenn wir bedenkenlos die „schwächsten“ Mitglieder unserer Gesellschaft mit dem Rad durch die Stadt fahren lassen können. Die Neugestaltung des Rings wäre also auch ein Freiheitsgewinn für Viele!
Daher: Ring frei!

06.12.2021
Am Mittwoch, den 1.12.21 demonstrierten die Osnabrücker Friedensinitiative OFRI und die Deutsche
Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen DFG-VK Osnabrück gegen ein Manöver
des Panzeraufklärungsbatallions 7 am Dörenberg zwischen Oesede und Bad Iburg und veröffentlicht die folgende Pressemitteilung.







