Markt der Möglichkeiten – Flüchtlingsarbeit in Osnabrück

Veranstalter: EXIL e. V. – Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge in Kooperation mit LEB Kreisarbeitsgemeinschaft Osnabrücker Land e.V.

Willkommen in Osnabrück – Refugees Welcome Ehrenamtliches Engagement in der Osnabrücker

Flüchtlingsarbeit Dienstag 24. März 2015 von 18 – 22 Uhr im Spitzboden in der Lagerhalle In der Flüchtlingsarbeit engagierte Osnabrücker Organisationen und Initiativen stellen sich vor. Mit dabei sind EXIL e .V., FreiZeit für Flüchtlingskinder, No Lager Osnabrück, Flüchtlingshilfe Rosenplatz, Caritas Netwin 2.0. (Wer sich noch anschließen möchte – gerne auch private Initiativen – ist herzlich eingeladen, sich bis zum 10. März beim EXIL e. V. anzumelden.)

Gemeinsam laden wir in den Spitzboden ein:

• Interessierte am Engagement in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit: sich zu informieren, welche Art der Unterstützung in Osnabrück angeboten wird und herauszufinden, wo sie sich anschließen möchten

• Die geflüchteten Gäste in Osnabrück und Umgebung, die hier vorübergehend oder länger (in der Erstaufnahmeeinrichtung Natruper Holz und Bramsche-Hesepe, in städtischen Unterkünften oder in privaten Wohnungen) leben: herauszufinden, welche Angebote es für sie gibt, Unterstützung und Kontakt zu finden

• Alle Aktiven in der Osnabrücker Flüchtlingsarbeit: sich kennenzulernen und noch besser zu vernetzen

11. März: Demo zum Jahrestag der Fukushima-Katastrophe

Mittwoch, 11.03.2015 um 18.00 Uhr
vor der Lagerhalle (Rolandsmauer 26)

Am 11.03.2015 jährt sich die Atomkatastrophe in Fukushima zum vierten Mal.

Fukushima war leider wieder einmal ein Beispiel für die weltweit verantwortungslose Atompolitik. Allein die Tatsache, ein Atomkraftwerk in einem erdbebengefährdetem Gebiet zu bauen, zeigt deutlich die Verantwortungslosigkeit im Umgang mit solch einer strittigen und gefährlichen Methode der Energiegewinnung. In Fukushima sind auf 24.000 Quadratkilometer für Jahrhunderte verseucht. 24.000 Quadratkilometer! Das ist 200-mal so groß wie Osnabrück. Weltweit gibt es kein Endlager für hochradioaktiven Abfall und trotzdem wird auch hier in Deutschland weiterhin munter Atommüll produziert! Anstatt die erneuerbaren Energien voranzutreiben, bremst die Regierung sie systematisch aus.

Zum Gedenken an die Opfer und um auf die Missstände der weltweiten Atomindustrie aufmerksam zu machen lädt die Anti-Atom-Gruppe Osnabrück am vierten Jahrestag zu einer Demonstration ein. Von der Lagerhalle geht der Demo Zug durch die Stadt und endet gegen 19:00 Uhr mit einer Abschlusskundgebung am Jürgensort.

Kommt zahlreich!