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Veranstaltungen in Februar 2024

  • - AM SAMSTAG (03.02.) VERANSTALTET DIE AFD EINEN VON ZWEI PARTEITAGEN IN OSNABRÜCK
    AM SAMSTAG (03.02.) VERANSTALTET DIE AFD EINEN VON ZWEI PARTEITAGEN IN OSNABRÜCK

    Kategorie: Veranstaltung AM SAMSTAG (03.02.) VERANSTALTET DIE AFD EINEN VON ZWEI PARTEITAGEN IN OSNABRÜCK


    3. Februar 2024

    Wieder einmal schmieden die Pläne. In der Sporthalle im Landwehrviertel (Quebecallee) zwischen 10 und 14 Uhr. Das wiederholt sich am 17.02. genauso.

    Ab 09:30 Uhr werden Menschen an der Sporthalle sein.

    Die Gelegenheit, vor Ort zu verweilen, bietet die Möglichkeit, weitere Aktivitäten zu besprechen und sich für den nächsten Parteitag am 17.02. zu verabreden. Schilder können dabei hilfreich sein, die eigene Meinung zu dieser Partei und ihren Absichten kundzutun.

    Vielen Dank für die Weitergabe der Info.

    Sporthalle Quebecallee
    Quebecallee 25
    Osnabrück, 49090
  • - Filmpremiere "Green Borders" diesen Sonntag 4.2. um 11.30 Uhr
    Filmpremiere "Green Borders" diesen Sonntag 4.2. um 11.30 Uhr

    Kategorie: Veranstaltung Filmpremiere "Green Borders" diesen Sonntag 4.2. um 11.30 Uhr


    4. Februar 2024

    In Osnabrück nur diesen  Sonntag 4.2. um 11.30 Uhr im Cinema Arthouse zu sehen:
    der neue Kinofilm „Green Border“, der einen Einblick in die verstörenden Zustände im polnisch-belarussischen Grenzgebiet gibt (In Zusammenarbeit mit terre des hommes).
    "GREEN BORDER ist der neue neue Kinofilm der dreifach Oscar®-nominierten polnischen Ausnahmeregisseurin Agnieszka Holland, der auf den diesjährigen Filmfestspielen von Venedig sieben Auszeichnungen erhielt und am 1.2.2024 in die deutschen Kino kommen wird. Das multiperspektivische Drama thematisiert die Flüchtlingskrise an der Grenze zwischen Belarus und Polen und bringt absolut aktuelle und zentrale Fragen auf den Tisch - welche grundlegenden Werte und Menschenrechte an den Außengrenzen der EU sollten wir eigentlich einfordern und verteidigen? 

    2021. Angelockt von den Versprechungen des belarussischen Diktators Lukaschenko, haben Bashir und Amina mit ihrer syrischen Familie wie viele andere Geflüchtete den Flug nach Minsk gebucht, um von dort über die grüne Grenze nach Polen und dann zu ihren Verwandten in Schweden zu gelangen. Doch die Verheißung wird zur Falle. Zusammen mit Tausenden anderen steckt die Familie im sumpfigen Niemandsland zwischen Polen und Belarus fest, von den Grenzschützern beider Länder im streng abgeschirmten Sperrgebiet hin und her getrieben, abgeschnitten von jeder Hilfe.

    Hier, am Rand der unermesslichen Bia?owie?a-Wälder, kreuzen sich die Lebenswege unterschiedlicher Menschen. Jan ist Beamter des polnischen Grenzschutzes, er stammt selbst aus der Gegend, seine Frau ist schwanger, sie bauen ein Haus. Die Eskalation an der Grenze stellt die Gewissheiten seines Lebens mehr und mehr in Frage. Die Psychotherapeutin Julia ist nach einem privaten Schicksalsschlag nach Ostpolen gezogen, um sich in der Abgeschiedenheit des Grenzlands neu einzurichten. Ohne es geplant zu haben, wird sie Teil einer Gruppe von Aktivist:innen, die trotz des staatlichen Verbots versuchen, die in den Wäldern festsitzenden Geflüchteten mit dem Nötigsten zu versorgen. Sie treffen auf Bashir und Amina, die jeden Tag neu um das Überleben ihrer Familie kämpfen…." Originalfassung mit deutschen Untertiteln (OmU).
    https://www.cinema-arthouse.de/kino/programm/green-border 11
    Cinema Arthouse
    Erich-Maria-Remarque-Ring 16
    Osnabrück, 49074
  • - Brandaktuell: Tagesseminar zu Kommunaler Wärmeplanung und Kraftwerksstrategie
    Brandaktuell: Tagesseminar zu Kommunaler Wärmeplanung und Kraftwerksstrategie

    Kategorie: Veranstaltung Brandaktuell: Tagesseminar zu Kommunaler Wärmeplanung und Kraftwerksstrategie

    Ganztägig
    6. Februar 2024

    Am 6.2 findet in der DBU die Veranstaltung: "Erfolgreiche Speicherkraftwerke" statt. Im Tagesseminar geht es darum, wie wir heute schon gesicherte Leistung erneuerbar bereitstellen können und wie dies gleichzeitig die Wärmewende voranbringen kann. Dieses Thema ist sowohl wegen der kommunalen Wärmeplanung als auch aufgrund der aktuell diskutierten Kraftwerksstrategie brandaktuell. Wir müssen jetzt verhindern, dass die großen Energieversorger Milliarden für neue fossile Kraftwerke in den Rachen geworfen bekommen. Dafür wollen wir regenerative Alternativen aufzeigen.
    Am Vorabend, dem 05.02.2024 findet von 16:00-17:00 Uhr eine Anlagenbegehung eines regenerativen 10 MW Speicherkraftwerks in Sassenberg statt, diese Anlage ist im Dezember 2023 als bislang größtes regeneratives Speicherkraftwerk Deutschlands in Betrieb gegangen.
    Anschließend findet ein Netzwerktreffen im Rampendahl statt.
    HIER ist der Link zur Buchung der Veranstaltung, mit dem Code ENERGETHIKforU gibt es 50% Rabatt.
    Mit energethischen Grüßen
    Dipl.-Ing. (FH) Robert Wasser
    Geschäftsführer
    Energethik Ingenieurgesellschaft mbH
    Mobil: 0163 3393501
    Fax: 0541 95 22 90 15
    www.energethik-ingenieure.de
    Am Speicher 2 ?49090 Osnabrück
    Sitz der Gesellschaft: Osnabrück ?Amtsgericht: Osnabrück
    Geschäftsführende Gesellschafter: Dipl.-Ing. (FH) Robert Wasser,
    Dipl.-Ing. Luiza S. M. Wasser
    Deutsche Bundesstiftung Umwelt
    An der Bornau 2
    Osnabrück, 49090
  • - Hart an der Grenze: Wird Europa zur Festung? und 1 andere Veranstaltung
    Hart an der Grenze: Wird Europa zur Festung?

    Kategorie: Veranstaltung Hart an der Grenze: Wird Europa zur Festung?


    13. Februar 2024

    Veranstaltung mit Christian Jakob (TAZ-Redakteur)

    Vor den EU-Wahlen 2024 sind die Rechtsextremen in vielen Ländern, darunter Deutschland, stark wie lange nicht. Gleichzeitig sind die Ankunftszahlen Asylsuchender anhaltend hoch. Und obwohl die Empirie dies nicht stützt, glauben viele: Nur Abschottung könne die weitere Rechtsdrift verhindern. „Flatten the curve“ bei den Asylzahlen lautet die Devise.

    Bei vielen der Vorschläge geht nicht um moralische Konsistenz, um Respekt vor Grundrechten, nicht einmal um praktische Plausibilität oder Durchführbarkeit. Es geht darum, zu signalisieren, irgendetwas gegen die Migration zu tun. In diese vermeintliche Notwendigkeit haben sich – mit Ausnahme der Linken – praktisch alle Parteien dadurch gebracht, dass sie einander permanent darin bestätigten, die irreguläre Migration sei das größte Problem im Lande.

    Es ist dabei populistische Signal, das für Kubicki und andere derzeit zählt: Wir machen auch was gegen die Ausländer, dafür braucht es keine AfD.

    Damit schneiden sie die Handlungsmöglichkeiten dafür ab, die nötige Zuwanderung für den Arbeitsmarkt zu gestalten. Denn schon lange ist klar, dass der Wohlstand im Land erodieren wird, wenn nicht bald viele neue Arbeitskräfte kommen. Eine Chance dazu wäre ein tatsächlicher sogenannter Spurwechsel – die Möglichkeit für Asylsuchende, leichter ein Arbeitsvisum zu bekommen. Helfen kann dabei, dass Deutschland nach 2015 eine einzigartige Infrastruktur aufgebaut hat, um Ankommende mit Nachqualifizierung auf dem Weg in die Arbeit zu unterstützen. Die FDP allerdings hat den Spurwechsel in den Koalitionsverhandlungen stark erschwert. Ein anderer Weg wäre etwa die umfassende Ausweitung der überaus erfolgreichen Westbalkan-Regelung auf afrikanische Staaten.

    Christian Jakob ist seit 2006 bei der taz, zuerst bei der taz Nord in Bremen, seit 2014 im Ressort Reportage und Recherche.

    Veranstalter: Colloquium Dritte Welt

    FRAUEN- UND FLINTA-KNEIPE

    Kategorie: Veranstaltung FRAUEN- UND FLINTA-KNEIPE


    13. Februar 2024

    Frauen- und FLINTA*- Kneipe im SubstAnZ. Alle FLINTA* (Frauen, Lesben, Inter-, Non-Binary, Trans- und Agenderpersonen) sind herzlich zur Kneipe eingeladen. Hier wird gequasselt, gefeiert und gelacht.

    Das Feministische Streik-Bündnis Osnabrück lädt gleichzeitig auch zum Plenum ein, um gemeinsam feministische Pläne für den nächsten 8. März zu schmieden.

    Frauen- und FLINTA*-Kneipe im SubstAnZ – immer am 2. Dienstag – das Patriarchat zu Fall bringen!

    Kontakt: Bloody Maries Osnabrück

    Facebook: @BloodyMariesOS
    Instagram: @bloody.maries
    Mail: bloodymaries@riseup.net

    Frankenstr. 25a
    Osnabrück,
  • - Straßenfest der Demokrat*Innen
    Straßenfest der Demokrat*Innen

    Kategorie: Veranstaltung Straßenfest der Demokrat*Innen


    17. Februar 2024

    „Aus der Geschichte lernen: Nie wieder Faschismus!“

    Am 17.2. will die Osnabrücker AfD einen Parteitag abhalten. Viele zivilgesellschaftliche Strukturen, antifaschistisch gesinnte Aktivist*innen wollen mit Anwohner*innen aus dem Landwehrviertel protestieren. Gemeinsam wird dazu aufgerufen, mit den Nachbarn aus Atter zu zeigen, dass die politische Gesinnung der AfD auch dort nicht geduldet wird.

    Samstag (17.02.) um 09 Uhr „Am Belfastpark“ (Wiese neben der KiTa).

    Mit vielen Plakaten, lauten Stimmen und Trommeln wollen wir die bunte Vielfalt unserer Stadt zeigen!

    Die Buslinie M2 bringt euch dorthin. Parkplätze sind knapp.

    Verantwortlich: Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)

    Region OS-EL-GB, August- Bebel- Platz 1, 49074 Osnabrück (Kontakt: osnabrueck@dgb.de)

    Und dann noch dies: Schluss mit dem Verharmlosen oder Ignorieren!

    Die niedersächsische AfD zeigt derzeit ihre Gesinnung überdeutlich und niemand kann mehr behaupten, davon nichts gewusst zu haben. Die werden an Hitlers Geburtstag tagen und dass an einem Ort mit großer Nähe zum KZ Bergen-Belsen. Das klingt wie eine Fortsetzung heimlicher Treffen, die Naziideologie zu verbreiten.

  • - SAVE THE DATE: 19.2.2024. AUFRUF ZUM 4. JAHRESTAG DES RASSISTISCHEN ANSCHLAGS IN HANAU
    SAVE THE DATE: 19.2.2024. AUFRUF ZUM 4. JAHRESTAG DES RASSISTISCHEN ANSCHLAGS IN HANAU

    Kategorie: Veranstaltung SAVE THE DATE: 19.2.2024. AUFRUF ZUM 4. JAHRESTAG DES RASSISTISCHEN ANSCHLAGS IN HANAU

    Ganztägig
    19. Februar 2024

    Vor vier Jahren am 19.02.2020 ermordete der rassistische Attentäter Tobias Rathjen 9 Migrant*innen in Hanau, darunter Fatih Saracoglu, Ferhat Unvar, Hamza Kurtovic, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Vili Viorel Paun, Kaloyan Velkov.
    Noch immer müssen sich die Hinterbliebenen der Mordopfer um weitere Ermittlungen bemühen, weil es nicht im Interesse der zuständigen Behörden liegt, weitere Verfahren einzuleiten. Zudem mangelt es an systemischer und gewissenhafter Aufklärung über den rassistischen Attentat in Hanau.

    Das Bündnis 19. Februar Osnabrück lädt im Zuge dieses tragischen Ereignisses zu einer Gedenkkundgebung am 19.02.2024 um 17 Uhr am Bahnhofsvorplatz Osnabrück ein. Gemeinsam wollen wir den Opfern gedenken und die Öffentlichkeit für die Auswirkungen rechter und rassistischer Ideologien sensibilisieren. Um das Erinnern sichtbar zu machen wird es außerdem aus dem gleichen Anlass eine Ausstellung zu dem Thema im DGB-Gewerkschaftshaus geben.

    Im Anbetracht auf jüngste politische Ereignisse der letzten Wochen und Monate sollte uns allen klar geworden sein: so kann und darf es nicht weiter gehen. Deshalb fordern wir:

    Erinnerung!
    Gerechtigkeit!
    Aufklärung!
    Konsequenzen!

    Weitere Details zum Gedenken folgen noch.

  • - Der Krieg in Syrien – verdrängt und doch präsent
    Der Krieg in Syrien – verdrängt und doch präsent

    Kategorie: Veranstaltung Der Krieg in Syrien – verdrängt und doch präsent


    22. Februar 2024

    Veranstaltung mit Kristin Helberg (Journalistin und Buchautorin)

    Seit dem Ukrainekrieg und nach der Eskalation in Israel und den palästinensischen Gebieten hört man wenig aus Syrien, dabei betrifft uns der dortige Konflikt massiv. Deutschland ist der größte bilaterale Geber für humanitäre UN-Hilfe in Syrien und hat innerhalb Europas die meisten syrischen Geflüchteten aufgenommen – mehr als eine Million seit 2011. Eine Lösung des Konfliktes ist indes nicht in Sicht. Russland, Iran und die Türkei haben ihre Interessen durchgesetzt, das Regime in Damaskus kann weiterherrschen wie bisher. Immer mehr Staaten sind bereit, sich mit Machthaber Assad zu arrangieren – aller Völkerrechtsverbrechen zum Trotz.

    Das Land ist in verschiedene Einflusszonen geteilt, den Menschen geht es schlechter denn je. Sieben Millionen Vertriebene harren in provisorischen Unterkünften und Lagern aus, 90 Prozent der Bevölkerung leben in Armut, Inflation und steigende Preise verstärken die Not. Die Angst ist allgegenwärtig – vor Assads Geheimdiensten, extremistischen Milizen, türkischen Drohnenangriffen und der Rückkehr der Terrororganisation IS. Ohne Sicherheit und Stabilität wird die große Mehrheit der Geflüchteten nicht zurückkehren und die Zahl der Auslandssyrer weiterwachsen. Wie lässt sich die Lage der Menschen in Syrien so verbessern, dass sie weniger Gründe haben zu fliehen?

    Die Politikwissenschaftlerin und Journalistin Kristin Helberg berichtete sieben Jahre lang von Damaskus aus über den Nahen und Mittleren Osten für deutsche, österreichische und Schweizer Hörfunkprogramme sowie verschiedene Print- und Onlinemedien. Heute arbeitet sie als Autorin und Nahostexpertin in Berlin. Im Herder Verlag erschienen von ihr „Verzerrte Sichtweisen – Syrer bei uns. Von Ängsten, Missverständnissen und einem veränderten Land“ (2016) und „Der Syrien-Krieg. Lösung eines Weltkonflikts“ (2018). Als Stipendiatin der Stiftung Mercator untersuchte sie die syrische Diaspora in Deutschland.

    Veranstalter: Colloquium Dritte Welt

  • - Critical Mass
    Critical Mass

    Kategorie: Veranstaltung Critical Mass


    23. Februar 2024

    Wie an jedem letzten Freitag im Monat treffen wir uns um 19:00 Uhr an der Osnabrück Halle. Alle die Spaß am Radfahren haben sind herzlich eingeladen. So setzen wir uns ein für eine bessere Radinfrastruktur in der Stadt ein. Anschließend kehren einige zum gemütlichen Beisammensein ins Balou ein.

    Mehr Infos: https://www.kettenreaktion-os.de/

    Osnabrück Halle
    Schlosswall 1 - 9
    Osnabrück, 49074
  • - Aktion gegen den Krieg in der Ukraine (Infostand) und 1 andere Veranstaltung
    Aktion gegen den Krieg in der Ukraine (Infostand)

    Kategorie: Veranstaltung Aktion gegen den Krieg in der Ukraine (Infostand)


    24. Februar 2024

    Infostand der Osnabrücker Friedensinitiative (OFRI) aus Anlass des Kriegsbeginns im
    Krieg um die Ukraine vor 2 Jahren mit dem Angriff Russlands
    Samstag, 24. Februar von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr vor "Thalia", Große Str.
    Liebe Friedensfreunde,
    wir möchten mit diesem Infostand unter dem Motto
    "Zeitenwende?" - Nachdenken über Krieg und Friedenüber den Krieg im Osten informieren, der noch schmutziger werden und sich für Deutschland und
    Europa zur Katastrophe auswachsen kann.
    Neben anderem werden wir mit einem Handzettel, dessen Inhalt Sie aus dem Anhang ersehen können,
    dafür werben:
    "Beendet das Töten und wagt mehr Diplomatie"
    Wir bitten Sie, unseren Stand zu besuchen - Danke!

    Osnabrück braucht SubstAnZ – DEMO für den Erhalt des selbstverwalteten Zentrums SubstAnZ in Osnabrück.

    Kategorie: Veranstaltung Osnabrück braucht SubstAnZ – DEMO für den Erhalt des selbstverwalteten Zentrums SubstAnZ in Osnabrück.


    24. Februar 2024

    Samstag, 24.02.2024, 15:00 Uhr, Hauptbahnhof Osnabrück

    Was ist das SubstAnZ?

    Seit 2009 steht das selbstverwaltete Zentrum SubstAnZ an der Frankenstraße in Osnabrück für gute Musik, emanzipatorische Politik und bietet jede Menge Freiraum für Bildung und kulturelle Aktivitäten. Seit den Anfängen ist das SubstAnZ ein fester Bestandteil der Kultur- und Bildungslandschaft der Stadt Osnabrück.

    Hier treffen sich verschiedene politische und kulturelle Gruppen, Kampagnen und Bündnisse. Es werden Vorträge organisiert, Menschen treffen sich zur „Küche für alle“, besuchen zahlreiche Konzerte und haben gemeinsam eine gute Zeit. Mehrfach wurden wir dafür mit dem Applaus-Award ausgezeichnet, zuletzt im Oktober 2023 in der Kategorie „Beste kleine Spielstätten und Konzertreihen“ sowie mit dem Sonderpreis „Awareness“. Darüber hinaus ist das SubstAnZ freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe und Kulturpartner bei KUKUK – Kultur für Alle im Raum Osnabrück.

    Praktische Selbstverwaltung

    Alles, was im SubstAnZ läuft, wird von den Nutzer*innen selbst organisiert und umgesetzt: Es gibt keine*n Chef*in, sondern immer mittwochs um 19:00 Uhr ein öffentliches Treffen aller Nutzer*innen und Interessent*innen, in dem alle Entscheidungen getroffen werden. Dabei sind natürlich neue Gesichter immer herzlich willkommen.

    Wir wollen gemeinsam die gesellschaftlichen Verhältnisse reflektieren und versuchen dadurch Homophobie, Sexismus, Antisemitismus, Diskriminierung gegen Sinti*zze und Rom*nja, Rassismus und faschistischem Gedankengut keinen Platz zu bieten und dem entgegen zu wirken. Als Gegenmodell zu diesen autoritären Strukturen und Ideologien werden Selbstbestimmung und freie Vereinbarungen zwischen gleichberechtigten Personen praktisch erprobt.

    Im September geht das Licht aus

    Das SubstAnZ ist akut bedroht. Der Mietvertrag an der Frankenstraße läuft Ende August 2024 aus – dann sitzen wir auf der Straße. Unsere Suche nach einer neuen geeigneten Immobilie blieb bisher erfolglos.

    Aus der Zeitung mussten wir erfahren, dass an unserem Standort eine „Neuansiedlung von Kultur“ geplant ist. Dafür wird das SubstAnZ als seit Jahren etabliertes kulturelles und unkommerzielles Projekt verdrängt, um Raum für Kommerz und Konsum zu schaffen. Eine Entwicklung, die nicht nur Osnabrück betrifft, sind es doch überall solche Projekte wie unseres, die um ihre Existenz fürchten und kämpfen müssen. Solidarische Grüße gehen raus an: Gasometer Münster, Paul-Gerhard-Haus Münster, AZ Gate Wuppertal und an die WABOS.

    Verdrängung hat viele Gesichter

    Die Verdrängung von selbstverwalteten Freiräumen findet dabei auf unterschiedliche Art und Weise statt. Nicht nur durch rechte Akteur*innen (wie z.B. die AfD Osnabrück, die fordert, das SubstAnZ aus dem Stadtbild „zu tilgen“), Kündigungen, Räumungen und Kriminalisierung sehen sich viele Projekte bedroht, allein schon der tägliche kapitalistische Normalzustand gefährdet deren Existenz. Nur allzu oft scheitern unkommerzielle Projekte an der Verfügbarkeit und Finanzierung von Räumlichkeiten und an überhöhten Mieten, die sich nur profitorientierte Betriebe noch leisten können.
    Ähnliches passiert auch auf der anderen Seite des Bahndamms, auf dem ehemaligen Güterbahnhof. Hier wird in den nächsten Jahren das sogenannte Lok-Viertel entstehen. Dabei wurden die Weichen von einigen wenigen Kapitaleigner*innen gestellt… keine Chance für unkommerzielle Projekte. So werden Menschen, die nicht zahlungskräftig sind, zunehmend aus dem öffentlichen Raum verdrängt.

    Was hat die Stadt Osnabrück damit zu tun?

    Für diese Entwicklung ist die Stadt Osnabrück mitverantwortlich, die bei der Stadtplanung und -entwicklung stets den Fokus auf optimale Bedingungen für gewerbliche Unternehmen legt. Aber die Stadt gehört allen Menschen und eine offene Stadtgesellschaft braucht politische und kulturelle Freiräume abseits von Profitinteressen, Konsumzwang und Bevormundung.
    Wir sehen die Stadt daher in der Verantwortung, zivilgesellschaftliches Engagement, wie es u.a. im SubstAnZ täglich stattfindet, zu ermöglichen und zu fördern – ideell und finanziell, ohne Bedingungen oder Einflussnahme. Konkret fordern wir von der Stadt Osnabrück, insbesondere dem Rat und Entscheidungsträger*innen, uns bei der Suche zu unterstützen und sämtliche Liegenschaften der Stadt auf eine Tauglichkeit für unser Projekt zu überprüfen.

    Osnabrück braucht SubstAnZ!

    Auch in Osnabrück braucht es unkommerzielle Kultur und Räume, an denen öffentliches Leben abseits von Konsum stattfindet, an denen politisches Engagement jenseits von Parteien und Verbänden möglich ist, an denen Aussehen und Geldbeutel keine Rolle spielen, an denen basisdemokratische Prozesse erlernt und gelebt werden, an denen Menschen sich frei und ungezwungen entfalten und bewegen können. Besonders in diesen Zeiten des gesellschaftlichen Rechtsrucks und zunehmender Ausgrenzung ist dies wichtiger denn je.

    Wir machen weiter – So oder so!

    Der Ruf nach selbstverwalteten Räumen wird nicht verstummen – auch nicht nach dem Ende des Hauses an der Frankenstraße. Den Bedarf beweist die Nutzung des SubstAnZ jeden Tag aufs Neue. Menschen werden sich die Räume nehmen, die sie brauchen. Wir lösen uns nicht in Luft auf – verlasst euch drauf!

    Nur öffentlicher Druck kann etwas bewirken. Freiräume werden uns nicht geschenkt, wir müssen sie erkämpfen. Darum brauchen wir euch und eure Solidarität. Geht mit uns am 24.02.2024 auf die Straße, seien wir gemeinsam laut und entschlossen. Zeigen wir der Stadtgesellschaft die Notwendigkeit des SubstAnZ mit all seinen Facetten!

    Das SubstAnZ muss bleiben!
    Wir lassen uns nicht verdrängen!
    Für mehr Freiräume an allen Orten!

    Selbstverwaltetes Zentrum SubstAnZ
    Frankenstr. 25a, 49082 Osnabrück
    Web: www.substanz-os.de
    Email: kontakt@substanz-os.de
    Instagram: @substanz.osnabrueck
    Facebook: @substanzosnabrueck

    Osnabrück Hauptbahnhof
    Osnabrück, 49080
  • - Veganer Mitbringtreff
    Veganer Mitbringtreff

    Kategorie: Veranstaltung Veganer Mitbringtreff


    25. Februar 2024

    18:00 – 20:00
    um 18 Uhr im SubstAnZ, Frankenstr. 25a, Osnabrück

    Sei dabei beim veganen Mitbringtreffen im SubstAnZ Osnabrück Neuer Tab !

    Das Konzept: Jede*r bringt etwas Veganes für das Buffet mit und kann dann von allen Speisen essen. Leckere Getränke können dort sehr güngstig erworben werden.

    Wir haben zwar die Möglichkeit, Essen warm zu machen, aber es hat sich bewährt, das Essen schon zu Hause vorzubereiten. Besteck und Geschirr sind ebenfalls da, sowie ein Geschirrspüler.

    Da das SubstAnZ ein selbstverwaltetes Zentrum ist, müssen wir keine Raummiete zahlen. Es wird aber eine Spendendose aufgestellt, falls ihr den Laden dennoch unterstützen möchtet.

    Neulinge brauchen gar keine Bedenken haben, in irgendeiner fest eingefahrenen Gruppe zu landen. Wir sind alle supernett und bei jedem Treffen sind meist andere „Neulinge“ dabei. Alle werden aber immer herzlich aufgenommen.

    Das SubstAnZ befindet sich in der Frankenstraße 25a, sehr nah am Bahnhof. Also auch An- und Abreise sollten kein Problem darstellen, wenn ihr von weiter her kommt.

    Das SubstAnZ ist aber nicht nur irgendein Raum, sondern ein politischer Freiraum. Wir haben hier keinen Bock auf Sexismus, Homophobie, Rassismus, Antisemitismus oder anderes diskriminierendes Verhalten. Kommt vorbei und lasst uns eine schöne Zeit haben!

    Kontakt:

    https://www.substanz-os.de

    info@substanz.de Neuer Tab
    SubstAnz
    Frankenstr. 25a
    Osnabrück,Karte

    Jeden letzten Sonntag im Monat

    Frankenstr. 25a
    Osnabrück,
  • - Nachhaltige Mobilität - Was können wir in Osnabrück von Europa lernen?
    Nachhaltige Mobilität - Was können wir in Osnabrück von Europa lernen?

    Kategorie: Veranstaltung Nachhaltige Mobilität - Was können wir in Osnabrück von Europa lernen?


    28. Februar 2024

    Den Klimawandel einzugrenzen, ist die Menschheitsaufgabe unserer Zeit. Ein zentraler Baustein dafür ist eine innovative Verkehrspolitik, die ohne die Neuausrichtung regionaler Mobilitätskonzepte nicht erfolgreich sein kann.

    Vor dieser Herausforderung steht auch Osnabrück. Viele Städte in Europa haben ihre Verkehrsinfrastruktur neu organisiert und damit Beispiele Guter Praxis vorgelegt. In diesem Zusammenhang beschäftigen wir uns mit der Frage, wie auch hier regionale Lösungen unter ökologischen und sozialen Aspekten aussehen können/müssen. Diskutieren Sie mit!

    VORTRAG

    Klimagerechte Stadt- und Mobilitätsentwicklung – was wir von europäischen Städten lernen können.

    DIPL. GEOGR. MARTINA HERTEL, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin (difu)

    DISKUSSION

    Mobilität der Zukunft: Was kann Osnabrück von Europa lernen?

    • WERNER LINNENBRINK, Geschäftsführer PlanOS
    • FRANK OTTE, Stadtbaurat, Stadt Osnabrück
    • ANDREAS SCHACKERT, ver.di Bundesfachgruppenleiter Bus Bahn
    • PROF. DR. WOLFGANG SEYFERT, Hochschule Osnabrück

    Moderation:

    BENJAMIN SADLER, Diakonie Stiftung Salem

    Hier geht's zur Anmeldung.

    Veranstaltet von Netzwerk Nachhaltige Mobilität - Region Osnabrück