Einen Grundkurs über die Notwendigkeit der Umverteilung gibt der Ökonom, Wirtschaftsexperte und Sprecher der „Memorandumgruppe“ Prof. Dr. Heinz Bontrup von der Westfälischen Hochschule Recklinghausen am 20. Juni 2017 um 18:00 Uhr in der Aula der Universität (Schloss).

Prof. Dr. Heinz Bontrup

Der Referatstitel, ein Gedichtsvers von Berthold Brecht, bringt die Beziehung zwischen Armut und Reichtum auf den Punkt. Verteilung ist deshalb ein hochbrisantes Thema, denn: Reichtum ist kein Schicksal – den Reichtum wird gemacht!

„Seit vielen Jahren findet eine Umverteilung nach oben statt“, so Prof. Bontrup „und dies gelte es umzudrehen.“

Das eine andere Verteilung, entgegen dem politischen Mainstream, machbar und notwendig ist, zeigt der Wirtschaftsexperte in seinem „Grundkurs über die Notwendigkeit der Umverteilung“. Und dass eine gerechtere Verteilung keinesfalls gegen die „ökonomische Vernuft“ verstößt, sondern Vorteile für die gesamte Gesellschaft mit sich bringt, ist vielleicht eine Erkenntnis, die bestimmendes Thema im kommenden Bundestagswahlkampf werden sollte.

Für die Bekämpfung von Armut, für den Sozialstaat, für mehr Bildung, für bezahlbaren Wohnraum und vieles mehr, ist genug Geld da! DISKUTIEREN SIE MIT!

Den Einladungsflyer zum Herunterladen finden Sie hier.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Reichtum Umverteilen“ statt und ist kostenfrei.

Eine Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich, würde uns die Organisation jedoch sehr erleichtern. Es besteht die Möglichkeit der Online-Anmeldung

Im Februar diesen Jahres gründete sich ein bundesweites Bündnis mit diesem Namen. Zahlreiche Organisationen, darunter Gewerkschaften (ver.di, GEW), Wohlfahrtsverbände (AWO, Paritätischem SoVD u.a.), kirchliche Organisationen (KDA, KAB,u.a.) und viele weitere (attac, OXFAM, Die Tafeln, Bund, Naturfreunde usw.) wollen sich gemeinsam für eine Umverteilung unseres Reichtums einsetzten. Eine vollständige Liste aller beteiligten Organisationen und viele weitere Informationen rund um das Bündnis finden sich auf einer eigens eingerichteten Homepage.

Das Bündnis kritisiert die „obzöne“ Vermögensverteilung in Deutschland und fordert „entschlossene Maßnahmen gegen Ausgrenzung, mehr soziale Sicherheit und mehr Investitionen für Soziales, Bildung, Pflege, Kultur und Jugend.“
Auf der Basis eines gemeinsamen Aufrufs „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!“ (siehe Anlage) sollen im ganzen Land lokale Bündnisse entstehen, um diesen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Wir laden deshalb ein zum:

Gründungstreffen In Osnabrück14. Februar 2017  um 18.00 im Haus der Jugend, Große Gildewart 6 -9, Teestube, 1. Etage

Wir wollen gemeinsam diskutieren, welche Aktivitäten wir in Osnabrück dazu entwickeln können.

 

„Reichtum in Deutschland: Wer hat dem wird gegeben“

Dr. Dorothee Spannagel, Hans Böckler Stiftung, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut, Düsseldorf

Die Veranstaltung findet im Schloss der Universität Osnabrück, Raum 213, statt.

Der Vortrag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich, würde uns die Organisation jedoch sehr erleichtern. Vielen Dank für Ihre Mühe!

 Eine Online-Anmeldung ist möglich, den Einladungsflyer finden Sie hier.

 8. Februar 2017, 18:00 bis 20:00 Uhr

Osnabrücker Ermutigung

„Es braucht Beharrlichkeit, Zivilcourage und hin und wieder auch etwas Mut, sich mit klaren Positionen für eine andere Verteilung des Wohlstandes einzu-setzen“. So lautet ein Kernsatz der „Osnabrücker Ermutigung“.

Sie wurde auf der 25. Osnabrücker Sozialkonferenz im April 2014 verabschiedet und will dazu ermutigen, über eine andere Verteilung unserers Wohlstandes nachzudenken und dafür einzutreten.

Über 20 Organisationen und Initiativen aus Osnabrück greifen diese „Ermutigung“ auf und beginnen am 24. November 2015 eine gemeinsame Veranstaltungsreihe über „Armut, Reichtum und Verteilung“.

Ziel ist es, aus unterschiedlichen Blickwinkeln eines der größen Probleme unserer Zeit zu beleuchten. Das Veranstalterbündnis lädt zum Nachdenken und Mitdiskutieren ein denn:

  • Trauen Sie sich,in Gesprächen in der Familie, mit Freunden oder Nachbarn.
  • Engagieren Sie sich in Initiativen, Verbänden, Kirchen, Parteien oder
    Gewerkschaften.
  • Überprüfen Sie Ihre Haltung, wenn Sie politische Verantwortung tragen.
  • Haben Sie den Mut, auch einmal gegen den Strom zu schwimmen.

                                 ARMUT IST KEIN NATURGESETZ,
SONDERN DAS ERGEBNIS POLITISCHER ENTSCHEIDUNGEN!

Weitere Informationen:

  • Das Programm (203 KB)der Eröffnungsveranstaltung am 24. November 2015
  • Originallink mit Informationen zur Osnabrücker Ermutigung

                                        Vorschau 2016

11. Februar     Prof. Dr. Jochen Oltmer (Universität Osnabrück)                                                  „Fluchtgrund Armut – Verantwortung für die reichen Länder?“

8. Juni            Prof. Dr. Harald Trabold (Hochschule Osnabrück)                                                    „Ungleiche Verteilung = Gefahr für die Demokratie?“