„Reichtum in Deutschland: Wer hat dem wird gegeben“

Dr. Dorothee Spannagel, Hans Böckler Stiftung, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut, Düsseldorf

Die Veranstaltung findet im Schloss der Universität Osnabrück, Raum 213, statt.

Der Vortrag ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich, würde uns die Organisation jedoch sehr erleichtern. Vielen Dank für Ihre Mühe!

 Eine Online-Anmeldung ist möglich, den Einladungsflyer finden Sie hier.

 8. Februar 2017, 18:00 bis 20:00 Uhr

Am 11. Februar 2016 um 18:00 Uhr findet die zweite Veranstaltung der Vortragsreihe „Osnabrücker Ermutigung“ mit Prof. Dr. Jochen Oltmer vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück statt.

„Fluchtgrund Armut – Verantwortung für die reichen Länder?“

Viele Menschen in Europa und in Deutschland haben Angst! Immer mehr Flüchtlinge kommen über die Grenzen ins Land und ein Ende ist nicht abzusehen. Wie sie unterbringen? Wie versorgen? Wie integrieren? Schaffen wir das???

Schon wird unterschieden zwischen „guten“ und „schlechten“ Flüchtlingen. Wer aus Kriegsgebieten flieht oder politisch verfolgt wird ist (noch) willkommen. Aber was ist mit denen, die vor Hunger, Elend und Perspektivlosigkeit fliehen? Haben auch sie eine Chance auf Hilfe? Auf Solidarität?

Haben die reichen Länder eine Verantwortung für diese Fluchtbewegungen? Können Fluchtursachen überhaupt wirksam bekämpft werden – und wenn ja, wie?

In Deutschland fürchten Viele Probleme und Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt und in der Sozialpolitik. Wie kann eine Politik gelingen, die allen sozial Schwachen (einschl. der Geflüchteten) eine angemessene Perspektive gibt?

Die kostenfreie Veranstaltung findet in der Universität Osnabrück, Schloss, Raum 213(2. Etage) statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

http://www.kooperationsstelle-osnabrueck.de/News-Details.17+M50eecf77c87.0.html

Osnabrücker Ermutigung

„Es braucht Beharrlichkeit, Zivilcourage und hin und wieder auch etwas Mut, sich mit klaren Positionen für eine andere Verteilung des Wohlstandes einzu-setzen“. So lautet ein Kernsatz der „Osnabrücker Ermutigung“.

Sie wurde auf der 25. Osnabrücker Sozialkonferenz im April 2014 verabschiedet und will dazu ermutigen, über eine andere Verteilung unserers Wohlstandes nachzudenken und dafür einzutreten.

Über 20 Organisationen und Initiativen aus Osnabrück greifen diese „Ermutigung“ auf und beginnen am 24. November 2015 eine gemeinsame Veranstaltungsreihe über „Armut, Reichtum und Verteilung“.

Ziel ist es, aus unterschiedlichen Blickwinkeln eines der größen Probleme unserer Zeit zu beleuchten. Das Veranstalterbündnis lädt zum Nachdenken und Mitdiskutieren ein denn:

  • Trauen Sie sich,in Gesprächen in der Familie, mit Freunden oder Nachbarn.
  • Engagieren Sie sich in Initiativen, Verbänden, Kirchen, Parteien oder
    Gewerkschaften.
  • Überprüfen Sie Ihre Haltung, wenn Sie politische Verantwortung tragen.
  • Haben Sie den Mut, auch einmal gegen den Strom zu schwimmen.

                                 ARMUT IST KEIN NATURGESETZ,
SONDERN DAS ERGEBNIS POLITISCHER ENTSCHEIDUNGEN!

Weitere Informationen:

  • Das Programm (203 KB)der Eröffnungsveranstaltung am 24. November 2015
  • Originallink mit Informationen zur Osnabrücker Ermutigung

                                        Vorschau 2016

11. Februar     Prof. Dr. Jochen Oltmer (Universität Osnabrück)                                                  „Fluchtgrund Armut – Verantwortung für die reichen Länder?“

8. Juni            Prof. Dr. Harald Trabold (Hochschule Osnabrück)                                                    „Ungleiche Verteilung = Gefahr für die Demokratie?“