Am 8. Juli gemeinsam mit der Bahn zur Demonstration gegen den G20-Gipfel

Anfang Juli treffen sich die Staatschefs der 20 reichsten und mächtigsten Länder der Welt in Hamburg, darunter ausgemachte Autokraten und Despoten. Bei allen Unterschieden der politischen Systeme, die sie vertreten und trotz aller Interessenskonflikte, die sie untereinander haben – gemeinsam stehen sie für eine Weltordnung, in der Kriege, Umweltzerstörung und eine obszöne globale Ungleichheit an der Tagesordnung sind.

Der G20-Gipfel bietet die Gelegenheit, zu zeigen, dass wir für eine andere Welt kämpfen: friedlich, solidarisch, sozial gerecht, demokratisch und ökologisch zukunftsfähig.

Aktive aus verschiedenen Osnabrücker Organisationen (attac, IG Metall-Jugend, Linke, SDAJ, Solid, VVN) fahren am Samstag, den 8. Juli gemeinsam per Bahn nach Hamburg. Und rufen euch dazu auf, sich uns anzuschließen.

  • Wir treffen uns um 6:00 Uhr vor dem Eingang des Hauptbahnhofs. Erkennungszeichen ist eine GEW-Fahne. Abfahrt ist um 6:34 Uhr.
  • Wir bilden Gruppen von bis zu fünf Menschen, die gemeinsam mit einem Niedersachsen-Ticket nach Hamburg fahren. Der Fahrpreis für Hin– und Rückfahrt beträgt dann pro Person 7,80 € (wenn weniger auf einem Ticket reisen, wird es etwas teurer).
  • Wer kann, sollte sich schon im Vorfeld mit Freund*innen zusammen tun und sich das Ticket besorgen. Für alle anderen stellen wir die Gruppen dann am Samstagmorgen zusammen. Dazu pünktlich da sein ….
  • Wann ihr zurück fahrt, regelt ihr in eurer Gruppe selber.

Wer noch Fragen hat, kann sich an g20-osnabrueck@gmx.de wenden.


Bereits am 5./6. Juli beginnt der internationale Gipfel der Solidarität in Hamburg. Wir erwarten über 1000 Teilnehmer_innen aus dem In- und Ausland. In einem Dutzend zentraler Veranstaltungen und ca. 50 Workshops werden wir mit bekannten Vertreter_innen aus Wissenschaft, politischen und sozialen Bewegungen aus Asien, Afrika, Amerika und Europa die Kritik an der krisenverschärfenden Politik der G20 vertiefen, unsere Alternativen vorstellen und diskutieren und über Strategien für eine Politik globaler Solidarität beraten.

Am 7. Juli werden in Hamburg außerdem verschiedene Aktionen des zivilen Ungehorsams stattfinden. Wir erhielten folgende Einladung zu einem Öffentlichen Demo- und Aktionstraining in Osnabrück:

„Vor, während und nach dem G20-Gipfel am 07. und 08. Juli in Hamburg wird es zu vielen kreativen Protesten und direkten Aktionen des zivilen Ungehorsams kommen. Auf solche Proteste sollte Mensch sich gut vorbereiten. Deshalb soll im Rahmen eines öffentlichen Demo- und Aktionstrainings auch in Osnabrück eine gemeinsame Vorbereitung stattfinden. Wir wollen zusammen mit dir über Grundlagen des Demonstrierens, Durchführung von Sitzblockaden oder das Um-/Durchfließen von Polizeiabsperrungen reden und dies praktisch üben. Auch solltest du besser nicht alleine an Demonstrationen oder Aktionen teilnehmen, sondern dich in Bezugsgruppen mit Menschen zusammenfinden, die du gut kennst und auf die du dich verlassen kannst. Deshalb werden wir auch über Gruppenfindungen und Konsensentscheidungen in Stresssituationen sprechen und gemeinsam in
Rollenspielen lernen.
Wenn du also mit dem Gedanken spielst deinen Unmut gegen das kapitalistische System und die Ungerechtigkeiten in der Welt in Hamburg oder anderswo zum Ausdruck zu bringen, bist du herzlich eingeladen am 25.06. um 14:00 Uhr im Schlossgarten dich zusammen mit uns darauf vorzubereiten. (Bei schlechtem Wetter treffen wir uns im Durchgang an der Alten Münze 12)“


Thomas Eberhardt-Köster (Attac Düsseldorf) musste früh aufstehen heute, aber es hat sich gelohnt. Herausgekommen ist ein prima Interview im ZDF-Morgenmagazin zu den Attac G20-Protestvorhaben. Eingeleitet wird der Beitrag mit Bildern von der Attac-Aktionsakademie vor vier Wochen in Hamburg.

Schaut selbst:
www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/zdf-morgenmagazin-clip-15-254.html

Vielleicht macht der Beitrag ja dem einen oder der anderen Lust, vom 5. bis 8. Juli dabei zu sein in Hamburg.

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