„Die Welt ist aus den Fugen! Soziale Gerechtigkeit statt G20!“

Am 1. Dezember 2016 übernimmt Deutschland die Präsidentschaft der G20, der zwanzig reichsten Staaten der Erde. Am 7. und 8. Juli 2017 werden sich deren Staats-und Regierungschef_innen in Hamburg zu einem Gipfeltreffen versammeln – drei Monate vor der Bundestagswahl findet eine Machtinszenierung statt, die eine Großstadt über Tage hinweg lahmlegen wird.
Bei aller Unterschiedlichkeit der politischen und Wirtschaftssysteme stehen die G20-Staaten für eine auf Profitmaximierung ausgerichtete neoliberale Agenda zugunsten globaler Konzerne, Schutz der Investitionen großer Vermögensbesitzer, Vorrang der Finanzmärkte und fortgesetzte Naturzerstörung. Die globalen Folgen sind brutale soziale Ungleichheit, Klimawandel, Kriege, Flucht und Prekarität.

Die Welt ist aus den Fugen – und indem die G20 die Probleme mit alten Rezepten wie Wirtschaftswachstum angehen wollen, sind sie Teil des Problems, nicht der Lösung.

Zum G20-Gipfel in Hamburg wollen und können wir den solidarisch-emanzipatorischen Pol dieser Gesellschaft sichtbar machen – den gar nicht kleinen Teil, der weder der neoliberalen Ideologie anhängt noch den neuen autoritären „Lösungen“ von rechts. Dafür bietet dieser Gipfel eine große Bühne mit globaler Öffentlichkeit. Die Welt ist aus den Fugen, und wer sie ändern will, braucht neue und andere Ideen, nicht alte Rezepte.

Auf Initiative von Attac hin bereiten verschiedene Gruppen und Organisationen in einer breiten Plattform seit Juni 2016 Aktivitäten zum G20-Gipfel vor.

Auch in Osnabrück wird ein Bündnis die deutsche Präsidentschaft von Anfang an kritisch begleiten und mit den Folgen ihrer Politik konfrontieren. Gelegenheiten bieten sich dazu reichlich, vom Beginn der deutschen G20-Präsidentschaft Anfang Dezember 2016 über das Treffen der G20-Finanzminister am 17./18. März 2017 in Baden-Baden bis zum Gipfel selbst.

Denkbare Protestchoreografie:

  • Aktion und regionale Mobilisierung in Süddeutschland zum Finanzminister-Treffen in Baden-Baden im März 2017
  • Lokale Aktionen, lokale Veranstaltungen uvm. im Laufe des Frühjahrs und Frühsommers
  • Alternativgipfel unmittelbar vor dem G20-Gipfel in Hamburg
  • Ziviler Ungehorsam zum Beginn des G20-Gipfels am Freitag, 7.7. in Hamburg
  • Großdemo am Samstag, 8.7. in Hamburg. Bustransfer und gemeinsame Mobilisierung aus Osnabrück
  • großes Kulturevent an einem der beiden Gipfeltage in Hamburg

Info und Kontakt per E-Mail: klaus.schwietz@gmx.de, Telefon 0152-53806824

Organisationsplattform: https://www.g20hamburg.org/

Für den 8. Juli 2017 ist eine Großdemo gegen den G-20-Gipfel in Hamburg angemeldet. Worum geht es dem Bündnis? https://www.jungewelt.de/2016/11-21/005.php


Das alternative Handeslmandat als Gegenentwurf auf eine auf Profitmaximierung ausgerichtete neoliberale Agenda zugunsten globaler Konzerne, Schutz der Investitionen großer Vermögensbesitzer, Vorrang der Finanzmärkte und fortgesetzte Naturzerstörung.

GLOBAL GERECHT ist die Alternative zu Freihandel, Protektionismus und Nationalismus

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